Schweizerinnen an den US Open - Golubic vor seltenem Rückhand-Battle, Waltert vor Premiere

Neben Stan Wawrinka starten am Montag auch Viktorija Golubic und Simona Waltert in die US Open.

Für Viktorija Golubic (WTA 55) beginnt das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres am Montagabend Schweizer Zeit (ab ca. 21:00 Uhr). Die Zürcherin weilt schon einige Tage in New York. Ganz anders als ihre Erstrunden-Gegnerin Diane Parry (WTA 50).

Die Französin stand am Samstagabend noch beim WTA-Turnier im mexikanischen Monterrey im Einsatz. Im Final setzte sie sich gegen Elise Mertens durch und durfte ihren ersten Titel auf der WTA-Tour bejubeln. «Sie ist im Flow und hat gezeigt, dass sie an grossen Turnieren einen Lauf haben kann», sagt Golubic über ihre Startgegnerin.

Person in schwarzem Shirt hält eine Trophäe auf einem Tennisplatz.
Legende:

Wird in der Weltrangliste in die Top 35 vorstossen

Diane Parry.

imago images/Zuma Press Wire/Antonio Ojeda

Damit spricht die Schweizerin etwa die Achtelfinaleinzüge an den diesjährigen French Open oder zuletzt in Cincinnati an. Parry sei eine gute Athletin mit gutem Aufschlag. Und: «Wir können unsere einhändige Rückhand ähnlich einsetzen. Das wird sicher ein cooles Battle. Das gibt es nicht oft, dass beide eine einhändige Rückhand haben», sagt Golubic über die 23-jährige Französin.

Für Golubic ist es heuer die 9. Teilnahme an den US Open. Siebenmal schied sie in der ersten Runde aus, im Vorjahr gelang erstmals der Vorstoss in die 2. Runde.

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Verfolgen Sie die Partien von Simona Waltert (ca. 18:30 Uhr) und Viktorija Golubic (nicht vor 21:00 Uhr) am Montag libe bei SRF.

Waltert nun bei allen Majors einmal dabei

Noch nicht zu den «alten Hasen» in Flushing Meadwos gehört Simona Waltert (WTA 85), zumindest was die Teilnahme im Hauptfeld betrifft. In den letzten vier Jahren war die 25-jährige Bündnerin jeweils in der 2. Qualifikationsrunde ausgeschieden. Diesmal steht sie dank ihrer Weltranglistenplatzierung direkt im Hauptfeld – wie in diesem Jahr auch an den Australian Open, den French Open und Wimbledon.

«Es bedeutet mir viel, beim vierten Major-Turnier direkt im Hauptfeld zu sein. Es ist eines der Ziele, wenn man als Tennisspielerin Profi wird», sagte Waltert im Vorfeld des Turniers. Auf ihren ersten Sieg in einem Major-Hauptfeld wartet die Schweizerin indes noch.

Eine nächste Chance bietet sich Waltert bei ihrer US-Open-Premiere am Montagabend Schweizer Zeit (ca. 18:30 Uhr). Dann trifft die Schweizerin auf Nadia Podoroska (WTA 447). Die Argentinierin, 2020 in Paris im Halbfinal, profitiert in New York von einem geschützten Ranking, nachdem sie wegen einer Hüft- und darauffolgenden Schulterverletzung lange hatte pausieren müssen.

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