„Sind richtige Zocker“: Bayern-Boss Freund mit Lob für Youngsters
Stand: 13.10.2026, 22:27 Uhr
Kommentare
Bayerns Sportdirektor Christoph Freund erklärt, warum die junge Generation auf Kunstrasen im Vorteil ist und schwärmt von den DFB-Talenten.
Stavanger – Wenn es im Profifußball um Kunstrasen geht, winken viele erfahrene Profis erst einmal ab. Zu hart, ungewohntes Ballverhalten, höheres Verletzungsrisiko. Doch Bayerns Sportdirektor Christoph Freund sieht das im Sky-Interview entspannt – vor allem, wenn er auf die jüngeren Spieler blickt. Für die Talentgeneration ist der künstliche Untergrund längst keine Umstellung mehr, sondern vertrautes Terrain aus Jugendtagen.

Die Ausbildung hat sich schlicht verändert. Viele der heutigen Nachwuchsstars haben von klein auf regelmäßig auf modernen Kunstrasenplätzen gekickt. „Ich glaube, die junge Generation mit Kunstrasen, die sind auch ein bisschen mehr damit aufgewachsen und sind richtige Zocker“, erklärte Freund vor dem CL-Duell gegen Viking Stavanger (Link zum Liveticker). Wer das Spiel auf engem Raum gelernt hat, bringt auf diesem Belag oft genau die richtige Technik, Handlungsschnelligkeit und Spielfreude mit.
Sonderlob an Bayern-Youngsters von Christoph Freund lässt aufhorchen
Dass gerade die Jungen im Team für frischen Wind sorgen, zeigt auch ein Blick auf die Formkurven. Tom Bischof präsentierte sich zuletzt im DFB-Dress in glänzender Verfassung, spielte befreit auf und holte sich viel Selbstbewusstsein. Ganz anders sieht es dagegen bei Karl aus: Seit seiner Verletzung tut er sich in dieser Saison spürbar schwer, seinen Rhythmus zu finden und wieder an die gewohnte Leichtigkeit anzuknüpfen.
Absolut Bayern - der Newsletter ⚽

Seien Sie näher am FC Bayern dran als je zuvor! Unser FCB-Newsletter versorgt Sie mit den wichtigsten News, liefert Ihnen Videos, Reportagen und exklusive Interviews direkt und ganz bequem in Ihr Postfach.
Jetzt den kostenlosen Newsletter abonnieren und Teil der FCB-Community werden. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden!
Sind Sie dabei?
HIER geht‘s direkt zur Anmeldung
Am Ende entscheidet ohnehin die individuelle Qualität auf dem Platz – ganz egal, wie grün oder künstlich der Halm darunter ist. Ob in der Bundesliga oder bei internationalen Aufgaben in Skandinavien: Spieler wie Bischof bringen schlicht das fußballerische Werkzeug mit, um sich schnell auf neue Gegebenheiten einzustellen und einer Partie ihren Stempel aufzudrücken.
Genau deshalb macht sich Christoph Freund vor dem Duell auch keine Sorgen. Er vertraut auf das Können der Mannschaft und brachte es im Interview gewohnt gewinnend auf den Punkt: Die Jungs spielen schließlich nicht ohne Grund regelmäßig im Nationalteam – ob nun hier auf Kunstrasen oder irgendwo in der Bundesliga. Es seien schlicht richtig gute Fußballer, die Bock auf solche Spiele haben. (mah)