Wintersport
Ski alpin: Markus Waldner tritt als FIS-Renndirektor zurück
Die Position sei mit viel Druck verbunden, wofür der 63-Jährige nicht mehr die Energie habe. Peter Gerdol beaufsichtigt interimistisch die Rennen beider Geschlechter
Oberhofen am Thunersee – Zwei Wochen vor dem Start der neuen Saison im alpinen Ski-Weltcup muss sich die FIS auf die Suche nach einem neuen Renndirektor der Männer machen. Markus Waldner hat den internationalen Skiverband informiert, dass er nach zwölf Jahren im Amt zurücktritt. Wie die FIS am Donnerstag mitteilte, ist die Suche nach einem Nachfolger bereits im Gang. Während des ersten Teils der Saison beaufsichtigt Peter Gerdol, Chef-Renndirektor der Frauen, die Wettkämpfe beider Geschlechter.
"Das ist keine Entscheidung, die ich auf die leichte Schulter nehme", wird Waldner auf der Website der FIS zitiert. Die Verantwortung für Ski alpin auf höchstem Niveau zu tragen, sei ein Privileg, aber auch eine Position, die mit unglaublich viel Druck verbunden sei. "Im Laufe der Jahre, während sich die FIS und der Sport verändert haben und gewachsen sind, hat sich dieser Druck so stark angestaut, dass ich heute das Gefühl habe, nicht mehr die Energie und die Einstellung zu haben, um eine weitere komplette Saison so zu absolvieren, wie ich es mir gewünscht hätte", erklärte der 63-jährige Südtiroler.
Waldner will in der Saison 2026/27 die Übergangsphase unterstützen, danach soll er eine neue Aufgabe innerhalb der FIS übernehmen. (APA, 8.10.2026)
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