So springt es sich durch „Europas größte tourende Hüpfburg“

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Bis Sonntag ist die „größte tourende Hüpfburg Europas“ noch in Feldkirchen zu Gast. Kleine Zeitung-Redakteur Andreas Hoi ließ es sich nicht nehmen, die Attraktion zu testen.

Ein Mann, Anfang 30, steht vor einer Hüpfburg mit der Aufschrift „Big Inflatable Giants“.

© Markus Traussnig

Kleine Zeitung-Redakteur Andreas Hoi testete die Hüpfburg

Andreas Hoi

Andreas Hoi

Andreas Hoi

Teamleiter Regionalredaktion St. Veit und Feldkirchen

vor 43 Minuten9. Oktober 2026 um 18:00

Seit einiger Zeit wird man in Feldkirchen, wenn man beispielsweise vom Kreisverkehr beim Milesikreuz in die Stadt einfährt, von einer großen, bunten Attraktion begrüßt. Die „Infinity 1.0“, eine etwa 200 Meter lange Hüpfburg, empfängt hier ihre Gäste. Dahinter steht die Erlebnismanagement GmbH aus Hartberg in der Steiermark.

Für Kleine Zeitung-Redakteur Andreas Hoi Grund genug, den mit Luft gefüllten Hindernisparcours zu testen. Was man sich, wenn man so einen Termin vereinbart, natürlich nicht aussuchen kann, ist das Wetter. Es war ein etwas grauer und vernieselter Morgen in Mittelkärnten, am Vormittag klarte es jedoch etwas auf und die Sonne lachte über der Region. Auch die Erlebnismanagement GmbH versicherte im Vorhinein telefonisch, dass die Hüpfburg geöffnet ist – und so ging es am frühen Donnerstagnachmittag frohen Mutes nach Feldkirchen.

© Markus Traussnig

So sieht die Hüpfburg von außen aus

Rein in die Burg

Bei der bunten Burg wird man von einem Mitarbeiter begrüßt. „Wir hatten bisher einen sehr großen Andrang und sind sehr zufrieden, wie es hier läuft“, erzählt er. Auf die Frage, ob die Hüpfburg nicht eher für Kinder ist, entgegnet der Mitarbeiter schmunzelnd: „Nein, keine Sorge. Es springen auch viele Erwachsene durch die Hindernisse.“ An diesem Tag war – natürlich auch wetterbedingt – nicht sonderlich viel los. Einige Kinder ließen sich den Hüpfspaß allerdings nicht entgehen. Laut dem jungen Mann sollte die Burg im Großen und Ganzen auch trotz des vernieselten Morgens trocken sein. Das war, wie sich kurze Zeit später herausstellen sollte, jedoch wohl eine lieb gemeinte Finte.

Es ging rein in die „größte tourende Hüpfburg Europas“ – wo man schon nach wenigen Schritten und Sprüngen merkte: Nun ja, ganz so trocken ist es doch nicht. Die Socken ertranken schnell im Regenwasser. Sie sollten nicht die einzigen Kleidungsstücke bleiben, die mit dem kühlen Nass in Berührung kommen.

© Markus Traussnig

Schnell stand man im Wasser

Hindernisse im Fokus

Aber nun zur Hüpfburg: Der Fokus beim Durchlauf (oder Durchsprung) liegt eher auf den Hindernissen. Man darf es sich nicht so vorstellen, als würde man einen besonderen „Bounce“ beim Springen generieren. Es ist nicht wie in einem Trampolin, in dem man locker abheben kann. Dadurch, dass man einiges investieren muss, um „vom Fleck zu kommen“, ist es auch anstrengender als man es sich vielleicht im Vorfeld gedacht hätte.

Auf den rund 200 Metern muss man verschiedene Hindernisstationen überwinden, zum Beispiel gibt es ein paar Kletterwände. Deren Besteigung lohnt sich aber, denn danach geht es auf einer Rutsche wieder hinunter, was definitiv den größten Entertainment-Faktor mitbringt. An diesem Tag sammelte sich das Wasser allerdings am Ende der Rutschen. Der Sprung ging also nicht ins vielzitierte Ungewisse, sondern vor allem ins Nasse. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war der Autor dieser Zeilen waschelnass, wie der Kärntner gerne zu sagen pflegt.

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Der Eingangsbereich der Hüpfburg

Der Eingangsbereich der Hüpfburg © Markus Traussnig

Fazit: Hüpf-Empfehlung

Dennoch macht es enorm viel Spaß, sich durch die Hüpfburg zu kämpfen. Sie ist abwechslungsreich und für Kinder sowie sicherlich auch für (junggebliebene) Erwachsene einen Versuch wert – auch, wenn man vorher ein bisschen auf die Wetterlage achten sollte. Bis Sonntag, dem 11. Oktober, ist die „Infinity 1.0“ noch in der Tiebelstadt zu Gast. Danach ist die Saison und die Tour durch Österreich für 2026 beendet. Ob man im kommenden Jahr nach Feldkirchen zurückkehrt, ist noch offen. Die Stadt würde sich freuen. „Die Hüpfburg war ein großartiger Frequenzbringer“, hört man aus dem Rathaus.