Sion-Shootingstar Winsley Boteli überzeugt mit einem starken Saisonstart. Ein Wechsel ist vom Tisch, in Sachen Nati hat er sich entschieden.
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In 12 Pflichtspielen in dieser Saison hat Winsley Boteli bisher 12 Tore erzielt. Der 20-jährige Stürmer brillierte bei Sion, traf aus allen Lagen und in wichtigen Spielen. Er erzielte einen Hattrick in Amsterdam in der Conference-League-Qualifikation gegen Ajax oder einen Doppelpack in Basel zum 2:1-Sieg.
Klar, dass ein solcher Saisonstart des Stürmers auch Begehrlichkeiten weckt. Einerseits auf Klubbasis, andererseits auch auf Nationalmannschaftsebene. Zu beiden Themen äusserte sich Boteli nun ziemlich klar.
Schweiz oder Kongo?
Seit der U15 läuft der Genfer für die Schweizer Nachwuchs-Nationalteams auf. Nach dem sensationellen Saisonstart hat sich nun auch die Demokratische Republik Kongo, das Heimatland seiner Mutter, bei Boteli gemeldet. Folgt etwa ein Nationenwechsel?
«Nein», stellte Boteli ziemlich deutlich klar. «Ich bin Schweizer, bin hier geboren. Klar bin ich auch Kongolese – aber ich war noch nie im Kongo.» Deshalb sei es für ihn klar, dass er weiter für die Schweiz spielen will. «Die Nummer 1 war für mich immer die Schweiz. Der Kongo war kein grosses Thema für mich», erklärte Boteli.
Aufgebot könnte bald folgen
«Die Schweiz hat mir die Chance gegeben, Fussball zu spielen und zu wachsen. Als Spieler und als Mensch», führte Boteli weiter aus. «Warum sollte ich jetzt wechseln?»
Nun warte er auf ein Aufgebot für die A-Nationalmannschaft. Allzu lange dürfte er sich nicht mehr gedulden müssen. Am 17. September gibt Murat Yakin sein Kader für die Nations-League-Partien bekannt. Gut möglich, dass dann auch der Name Winsley Boteli auftaucht.
Kein Wechsel geplant
Neben der Nationalmannschaft war ein möglicher Transfer das grosse Thema bei Boteli. Doch auch mit diesen Gerüchten räumt der ehemalige Gladbach-Junior auf: «Ich wusste, dass ich bei Sion bleibe. Das war mein Ziel.» Gemeinsam mit Präsident Christian Constantin, Familie und Berater habe er einen Plan für seine Zukunft erarbeitet.
Boteli bestätigte aber auch, dass es durchaus Angebote gegeben habe. Diese habe er aber nie ernsthaft berücksichtigt. «Momentan reden viele über mich, das weiss ich. Aber das ist kein Thema in meinem Kopf.»
Übersicht Super League
SRF zwei, «Super League – Highlights», 03.09.2026, 22:35 Uhr ; sam