„Telefontermin“: So erfuhr Hauptdarsteller Antoine Monot vom Aus der ZDF-Kultserie „Ein Fall für zwei“
Stand: 11.09.2026, 21:39 Uhr
Antoine Monot erfuhr das Ende von „Ein Fall für zwei“ per Telefon. Der Schock über das plötzliche Aus der Kultserie sitzt noch immer tief.
Frankfurt am Main – Für Antoine Monot (51) kam das Ende von „Ein Fall für zwei“ trotz einer gewissen Vorahnung überraschend. Fast fünf Jahrzehnte nach dem Start der ZDF-Krimiserie steht fest: Der Sender wird das Format beenden. Monot, der seit 2014 gemeinsam mit Wanja Mues (52) das Ermittler-Duo prägt, erfuhr davon nicht persönlich bei einem Treffen, sondern über einen angekündigten Telefontermin.

Im Gespräch mit „Bunte“ schilderte der Schauspieler, wie er die Nachricht erhielt. Zunächst sei lediglich eine E-Mail bei ihm eingegangen, in der ein Telefonat vereinbart wurde. Schon zu diesem Zeitpunkt habe er vermutet, dass es um die Zukunft der Serie gehen könnte.
Aus von Kultserie „Ein Fall für zwei“ war für Antoine Monot ein „Tiefschlag“
„Trotzdem war es ein Tiefschlag, der erst einmal gesessen hat“, sagte Monot im Interview mit „Bunte“. „Ich habe mein Bedauern geäußert und nach den Gründen gefragt. Man sucht natürlich sofort nach Antworten.“
Nach Angaben des Branchenportals „DWDL“ soll die letzte Staffel von „Ein Fall für zwei“ im kommenden Jahr ausgestrahlt werden. Geplant sind vier abschließende Episoden. Damit endet eine der langlebigsten deutschen Krimiserien, die bereits 1981 erstmals im ZDF zu sehen war. Über viele Jahre war Claus Theo Gärtner (83) als Privatdetektiv Josef Matula das prägende Gesicht des Formats. Nach seinem Abschied wurde die Reihe fortgesetzt, bevor Monot und Mues die Hauptrollen übernahmen.
Das ZDF begründete die Entscheidung mit einer neuen Ausrichtung seiner Freitagskrimis. Künftig wolle der Sender seine Kräfte stärker auf weniger Formate konzentrieren. Gleichzeitig soll die Geschichte von „Ein Fall für zwei“ nicht abrupt enden: Für 2027 ist ein 90-minütiger Spielfilm vorgesehen, der die Serie abschließen soll. Das ZDF möchte damit „die Geschichte zu einem würdigen Abschluss führen“. (Quellen: Bunte, DWDL)