Publiziert11. September 2026, 06:45
Zernez GRPolizei informiert: Fünf Tote und 40 Verletzte
Am Donnerstag kamen bei einem Reisecar-Unfall im Kanton Graubünden mehrere Personen ums Leben. Das Fahrzeug aus den Niederlanden verunfallte bei Susch.

Darum gehts
- Bei Zernez GR ist am Donnerstag kurz vor 17 Uhr ein Reisecar mit 45 Passagieren verunfallt.
- Der Bus aus den Niederlanden kollidierte mit einer Leitplanke und blieb seitlich liegen – mehrere Personen kamen ums Leben.
- Sieben Rettungshelikopter standen im Einsatz.
Was ist passiert?
Im Kanton Graubünden ist am Donnerstag kurz vor 17 Uhr ein Reisecar verunfallt. Dabei sind mehrere Personen ums Leben gekommen, wie die Kantonspolizei Graubünden schreibt. Weitere Personen sind verletzt worden.
Am Freitagvormittag gab die Polizei mehr Details bekannt. Von den 45 erwachsenen Personen, die sich im Reisecar befanden, starben demnach fünf. Drei Personen wurden schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht verletzt. Sie wurden alle von insgesamt sieben Rettungshelikoptern der Rega, der Alpine Air Ambulance und Heli Austria sowie von 13 Ambulanzteams in verschiedene Spitäler überführt. Die Identifikation der Verstorbenen steht noch aus.
Wie kam es zum Unfall?
Ein Reisecar war auf dem Weg von Zernez Richtung Susch, als es zum Unfall kam. Der Bus kollidierte mit der Leitplanke und stürzte von der Strasse, wo er seitlich liegen blieb. Gemäss bisherigen Erkenntnissen waren keine weiteren Fahrzeuge am Unfall beteiligt. Infolge des Unfalls war die Engadinerstrasse zwischen Zernez und Susch gesperrt. Auf Bildern ist zu sehen, wie sich in der Nähe der Unfallstelle ein Baustellenbereich befindet. Unklar ist noch, ob ein Zusammenhang besteht. Gemäss Frank Radstake von niederländischen Reiseverband ANVR musste der Fahrer vor dem Unfall ein Ausweichmanöver machen. Möglicherweise wegen Steinen auf der Strasse.
Wer waren die Insassen des Busses?
Niederländischen Medien zufolge waren 45 Passagiere sowie ein Chauffeur im Bus. Die Gruppe war am Montag von den Niederlanden aus zu Ferien in Österreich aufgebrochen. Der Bus befand sich offenbar auf der Rückreise von einem Tagesausflug in die Schweiz.
Was ist über die Opfer bekannt?
Fünf Personen kamen beim Crash ums Leben, ihre Identifikation steht noch aus. Von den übrigen 40 Erwachsenen, die sich im Bus befanden, erlitten laut der Kapo GR alle Verletzungen: 3 Personen wurden schwer, sieben mittelschwer und die 30 übrigen leicht verletzt. Sie wurden alle von insgesamt sieben Rettungshelikoptern der Rega, der Alpine Air Ambulance und Heli Austria sowie von 13 Ambulanzteams in verschiedene Spitäler überführt. Die Identifikation der Verstorbenen steht noch aus.
Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?
Hier findest du Hilfe:
Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen
Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147
Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen

Konstantin Furrer (fur) arbeitet seit 2017 für 20 Minuten. Seit 2022 Newsdesk-Leiter, daneben Blattmacher und Mitglied der Redaktionsleitung.
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