(Total?) Eclipse ... » Uhura Uraniae » SciLogs - Wissenschaftsblogs

in Spanien wird sich morgen eine totale Sonnenfinsternis ereignen – ausgerechnet zur Hauptreisezeit in den Sommerferien. Im Rest von Europa ist sie nicht total, sondern partiell. Auch für Daheimbleibende kann sich eine Beobachtung lohnen – aber unbedingt mit Augenschutz! KEINE einfache Sonnenbrille, sondern eine Finsternisbrille ist geboten – so etwas gibt es auch als Folie fürs Handy zum Fotografieren. 

Alternativ kann man die Sonne auch in Projektion beobachten: mit der Nadel ein Löchlein in eine Pappe stechen und einen Schatten werfen lassen. Das Loch ist dann eine Lochkamera und bildet das Sonnenscheibchen auf dem Boden ab. Das gleiche passiert übrigens auch ohne Pappe, ganz natürlich im Schatten von Bäumen und Sträuchern:

Alternativ verwenden Sie Vulkanglas:

Die genauen Daten, also Kontaktzeiten für Ihren Ort können Sie bei TIMEANDDATE einsehen. Dort könnten Sie nötigenfalls auch immer eine Live Show verfolgen: das wird inzwischen für die meisten Finsternisse veranstaltet (gerade während der Lockdowns bereichernd gewesen – aber wenn Sie können, schauen Sie es sich lieber in natura an!). 

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"physics was my first love and it will be my last physics of the future and physics of the past" Dr. Dr. Susanne M Hoffmann ist seit 1998 als Kultur-Astronomin tätig (Universitäten, Planetarien, öffentliche Sternwarten, u.a.). Ihr fachlicher Hintergrund besteht in Physik und Wissenschaftsgeschichte (zwei Diplome), Informatik und Fachdidaktik (neue Medien/ Medienwissenschaft) als Weiterqualifikationen. Sie ist aufgewachsen im wiedervereinigten Berlin, zuhause auf dem Planeten Erde. Studienbedingt hat sie 2001-2006 in Potsdam gelebt, jobbedingt 2005-2008 saisonal in Mauretanien (winters) und Portugal (sommers), 2008-2009 und 2013-'15 in Berlin, 2010 in Hamburg, 2010-2012 in Hildesheim, 2015/6 in Wald/Österreich, seit 2017 in Jena, mit Gastaufenthalten im Rahmen von Forschungskollaborationen in Kairo+Luxor (Ägypten 2022), Jerusalem+Tel Aviv (Israel 2023), Hefei (China 2024), Semarang (Indonesien 2017, 2024), USA (2024, 2025)... . Die einleitenden Verse beschreiben eine Grundstruktur in ihrem Denken und Agieren: Physik ist eine Grundlagenwissenschaft, die datenbasiert und mit dem Erkenntnisapparat der Logik ein Verständnis der Natur zu erlangen bestrebt ist. Es gibt allerdings auch Fragen der Welt, die sich der Physik entziehen (z.B. wie wir Menschen auf diesem Planeten friedlich, synergetisch und benevolent zusammenleben können) - darum ist Physik nicht die einzige Liebe der Bloggerin. Sie liebt die Weisheit und hinterfragt die Welt. Das Wort "Philosophie" ist ihr aber zu groß und das populärwissenschaftliche Verständnis davon zu schwammig, als dass sie sich damit identifizieren würde: hier geht's faktenbasiert zu. Ihr fachliches Spezialgebiet sind Himmelskarten und Himmelsgloben; konkret deren Mathematik, Kartographie, Messverfahren = Astrometrie, ihre historische Entwicklung, Sternbilder als Kulturkalender und Koordinatensystem, Anomalien der Sternkarte(n) - also fehlende und zusätzliche Sterne, Sternnamen... und die Schaustellung von alle dem in Projektionsplanetarien. Sie versteht dieses Blog als "Kommentar an die Welt", als Kolumne, als Informationsdienst, da sie der Gesellschaft, die ihr das viele studieren und forschen ermöglicht, etwas zurückgeben möchte (in der Hoffnung, dass ihr die Gesellschaft auch weiterhin die Forschung finanziert).