Immobilien: Warum Berlin für Investoren weiterhin interessant bleibt
Obwohl das Interesse an der Hauptstadt hoch bleibt, wird nach wie vor zu wenig gebaut. Doch viele neue Stadtquartiere sind geplant. Und einen neuen Trend gibt es auch.
Berlin am Alexanderplatz im Stadtzentrum. Foto: Getty Images [M]
Berlin. Die Ruine war lange Zeit ein Prestigebau. In den 1960er-Jahren wurde das Gebäude in Berlin-Lichtenberg als Unterkunft für DDR-Leistungssportler genutzt. Später wurde es um ein Sport- und Kongresszentrum erweitert. Doch seit der Wende verwahrlost das mit Graffiti besprühte Gebäude. Die Scheiben sind eingeschlagen. Ein Zaun soll ungebetene Gäste fernhalten. Vom Nachbarhaus werden regelmäßig Windeln auf das Gelände geworfen.
Bald sollen wieder bessere Zeiten anbrechen. Zusammen mit Periskop Development treibt Florian Lanz, Geschäftsführer der Laborgh Investment GmbH, die Entwicklung des Areals voran. „Dieses Grundstück ist besonders: wegen seiner Größe, seiner Lage und seiner Geschichte“, sagt Lanz. „Vor allem aber, weil es über Jahrzehnte ungenutzt geblieben ist und als Ruine den Stadtraum geprägt hat.“
Periskop-Projektentwicklungschefin Petra Müller hofft, dass bis Ende des Jahres der Bebauungsplan vorliegt. Rund 700 Mietwohnungen sind geplant, die später in den Bestand einer der sieben landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften übergehen sollen. Vorgesehen sind auch Flächen für Einzelhandelsgeschäfte, für Ärzte, eine Kita.

remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln
Anzeige
IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt