Midterms-Schock für Republikaner: Demokraten bauen Vorsprung in neuer Umfrage aus

Trump-Umfrage im freien Fall – diese Zahlen dürften die Republikaner alarmieren

Stand: 24.09.2026, 08:00 Uhr

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Neue CNN-Zahlen zeigen wachsenden Druck auf Trump bei Wirtschaft und Midterms.

Washington – Die Stimmung für US-Präsident Donald Trump verschlechtert sich vor den Kongresswahlen weiter. Vor allem die Wirtschaft wird für ihn zum Problem: Fast drei Viertel der Amerikaner lehnen inzwischen seinen Kurs in diesem Bereich ab. Auch bei der allgemeinen Zustimmung und im direkten Parteienvergleich für die Midterms liegen die Werte für Trump und die Republikaner schwach.

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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsinfive.de.

Nur noch 33 Prozent der Amerikaner sind mit Trumps Arbeit als Präsident zufrieden, wie eine neue Umfrage des US-Senders CNN zeigt, die am Mittwoch (23. September) veröffentlicht wurde. 67 Prozent lehnen seine Amtsführung ab. Ende Juli hatte Trump noch bei 34 Prozent Zustimmung gelegen, während 66 Prozent unzufrieden waren.

Trump rutscht weiter ab: Neue Umfrage setzt US-Präsident unter Druck

Neue CNN-Zahlen zeigen wachsenden Druck auf Trump bei Wirtschaft und Midterms. © © IMAGO / ZUMA Press Wire

Deutlich schlechter fällt das Urteil über seine Wirtschaftspolitik aus. Nur 27 Prozent unterstützen Trumps Kurs, 73 Prozent lehnen ihn ab. Im Juli waren es noch 30 zu 70 Prozent gewesen. Damit verlor Trump innerhalb weniger Wochen weitere drei Prozentpunkte Zustimmung.

Auch bei anderen großen Themen überwiegt die Ablehnung. In der Außenpolitik billigen 29 Prozent seinen Kurs, 71 Prozent sind dagegen. Bei der Einwanderungspolitik liegt Trump mit 39 Prozent Zustimmung zwar deutlich besser. Doch auch hier überwiegt mit 61 Prozent die Ablehnung.

Demokraten liegen bei Kongresswahl vorn

Auch der Blick auf die Midterms dürfte den Republikanern Sorgen machen. Auf die Frage, welche Partei die Befragten bei einer heute stattfindenden Kongresswahl unterstützen würden, entschieden sich 49 Prozent der registrierten Wähler für einen demokratischen Kandidaten. 41 Prozent nannten einen Republikaner.

Damit hat sich der Abstand gegenüber Ende Juli nicht verkleinert. Damals lagen die Demokraten bei 47 Prozent und die Republikaner bei 39 Prozent. Beide Parteien legten jeweils zwei Prozentpunkte zu.

Ein breiteres Bild zeigt der CNN Poll of Polls, der mehrere aktuelle Umfragen zusammenfasst. Für den Zeitraum vom 2. bis 21. September kommt Trump demnach auf 35 Prozent Zustimmung. 64 Prozent lehnen seine Amtsführung ab. In den Durchschnitt fließen neben der eigenen CNN-Erhebung unter anderem Umfragen von Reuters/Ipsos, CBS News/YouGov und der Marquette Law School ein.

Auch Iran-Krieg belastet die Umfragewerte

Zusätzlichen Gegenwind zeigt die Befragung beim Krieg gegen Iran. Fast sieben Monate nach Beginn des Konflikts sagen nach Angaben von CNN breite Mehrheiten, der Krieg habe den Interessen der USA geschadet und sei die Kosten nicht wert gewesen.

Fast zwei Drittel der Befragten sind zudem der Ansicht, dass die USA den Krieg nicht gewinnen. Zugleich sagen mehr Amerikaner, Trump tue nicht genug, um den Konflikt zu beenden. Eine Mehrheit sieht nach Angaben des Senders außerdem keinen klaren Plan des Präsidenten für den weiteren Umgang mit dem Krieg.

Über die Umfrage

Die aktuelle CNN-Erhebung wurde am 16. und 17. September durchgeführt. Das Meinungsforschungsunternehmen SSRS befragte dafür 1.206 Erwachsene in den USA per Internet und Telefon. Die Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 3,5 Prozentpunkten. Quellen: CNN, nif/red.