Stand: 26.08.2026, 08:30 Uhr
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Trainer Julian Birkner hat seine Grippe auskuriert und steht dem TSV Peiting wieder zur Verfügung. Beim Auswärtsspiel in Issing kann er auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.
Peiting – Julian Birkner hat seine Grippe so weit auskuriert. Ganz auf der Höhe fühlt sich der Trainer des TSV Peiting aber noch nicht, schließlich hat ihn die Erkrankung viel Substanz gekostet. „Mich hat das Fieber komplett zerlegt“, gibt er zu. Eine gute Medizin für seine Wiedergenesung war der 4:0-Heimerfolg seiner Elf vergangenes Wochenende über den TSV Türkenfeld, der zwar ohne den Coach zustande kam, ihm und seinen Kickern aber mächtig Auftrieb verlieh. Denn der Sieg war so etwas wie ein Erweckungserlebnis nach dem verpatzten Saisonstart gegen Schöngeising (1:2). „Das hat allen wehgetan“, räumt der Übungsleiter ein.
Auf Benedikt Multerer muss der TSV Peiting bis Jahresende verzichten
Inzwischen schmerzt gar nichts mehr. Seine Mannschaft hat eine Ahnung davon bekommen, was in dieser Saison alles möglich ist, obwohl mit Benedikt Multerer einer ihrer Erfahrensten bis zum Jahresende ausfällt. Die Partie gegen Türkenfeld hat allen vor Augen geführt, dass der Kader stark genug besetzt ist, um die eigenen Ansprüche auch umzusetzen. „Wir können von der Bank Spieler bringen, bei denen wir keinen Niveauverlust haben“, freut sich Birkner, wie ausgeglichen sein Kader besetzt ist.
Noah Pöppel brachte nach seiner Einwechslung neuen Schwung. „Es ist Gold wert, wenn du so einen Spieler auf der Bank hast“, lobt der Coach den A-Jugendlichen. Neben dem 18-Jährigen spielte sich Nick Ostler in den Vordergrund, nicht nur wegen seines Tores, sondern vor allem wegen seiner Vielseitigkeit. „Er kann drei, vier Positionen perfekt spielen“, schwärmt Birkner von seinem Allrounder, der von der Außenbahn bis über das offensive wie defensive zentrale Mittelfeld jeden Part problemlos übernehmen kann.
Peitings Trainer Julian Birkner kennt den Gegner
Das Können der eigenen Kicker macht die Aufgabe an diesem Mittwochabend (26. August) beim FC Issing (18.30 Uhr) nur noch reizvoller. Der Aufsteiger hat sich bisher hervorragend aus der Affäre gezogen. Ein Sieg in Oberweikertshofen und ein Unentschieden in Altenstadt lautet vor dem ersten Heimspiel die Bilanz des Neulings. „Meine Jungs werden die mit Sicherheit nicht unterschätzen“, schließt Birkner aus, dass seine Mannschaft wie schon gegen Schöngeising auch in Issing die nächste Niederlage gegen einen Aufsteiger erleidet. Zumal er den Kontrahenten wie aus dem Effeff kennt. Als er in der vergangenen Saison noch Trainer beim FC Hofstetten war, traf er zweimal auf Issing.
Peitings Kader vor Gastspiel in Issing komplett
Birkner kann gegen den Tabellensechsten der Kreisliga 2 auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Sein Kapitän Lukas Wolf hat vergangenes Wochenende beim 3:0-Erfolg des Reserveteams beim SV Reichling in der A-Klasse Spielpraxis sammeln können. Auch der Test von David Schmutz verlief einwandfrei. Nachdem er sich gegen Schöngeising die Schulter ausgekugelt hatte, hielt der Nachwuchsakteur gegen Reichling problemlos durch und erzielte sogar einen Treffer.
Seine Genesung lässt die Peitinger Aktien vor der Partie in Issing weiter steigen. „Ich hoffe auf ein paar hundert Zuschauer“, so Birkner. Er geht davon aus, dass das Faninteresse groß sein wird. Schließlich ist es das einzige Kreisliga-Spiel an diesem Abend. Außerdem sind alle gesund und Mannschaft einschließlich Trainer ist wieder gut drauf.