Türkischer SV Bad Nauheim schlägt Kellerkind Neu-Anspach 4:0

Stand: 13.09.2026, 20:25 Uhr

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TSV Bad Nauheim - FC Neu- Anspach: Kein Tor durch Ogün Ünal TSV Bad Nauheim.

Artistische Einlage von Ogün Ünal vom Türkischen SV Bad Nauheim (links), dessen Schuss hier allerdings nicht ins Tor geht. Rechts Anspach-Keeper Laurin Jackstein. © Nici Merz

Gruppenligist TSV Bad Nauheim feiert in Spiel acht seinen sechsten Saisonsieg und bleibt Teil der Spitzengruppe. Auf den Aufstiegsrang fehlen den Rödgenern nur noch drei Punkte.

Mit den Mannschaften aus Beienheim, Friedrichsdorf, Stierstadt und Karben konnten alle vier Teams, die tabellarisch über dem Türkischen SV Bad Nauheim stehen, ihre Heimspiele am Sonntag gewinnen. Umso wichtiger war es für die Gruppenliga-Fußballer in Rödgen, dass sie ihre Hausaufgaben machen konnten und Kellerkind FC Neu-Anspach vor heimischem Publikum mit 4:0 (3:0) in die Knie zwangen.

TSV Bad Nauheim - FC Neu- Anspach: Rechts TSV Bad Nauheim Abdul Baki Özisli, links FC Neu -Anspach Ivan Vidovic.

Abdul Baki Özisli vom Türkischen SV Bad Nauheim ist vor Gegenspieler Ivan Vidovic (links, FC Neu-Anspach) am Ball und nimmt ihn an. © Nici Merz

„Diesmal ist es uns gelungen, das Spiel mit der ersten Chance gleich zu öffnen“, sagt TSV-Coach Paul Wischtak. Bereits in der Anfangsphase trat Kapitän Abdul Baki Özisli eine gefährliche Ecke, die Abwehrmann Emre Kir zur Bad Nauheimer Führung verwertete (5.). Eine große Chance auf das zweite Tor ließ Okan Savas im Alleingang liegen und scheiterte am Anspacher Schlussmann Laurin Jackstein (24.). Doch nach einer sehenswerten Vorarbeit von Ben Penndorf tauchte Özisli kurz darauf ebenfalls frei vor dem Gästetor auf und überlupfte Jackstein zum 2:0 (28.). Nachdem Ogün Ünal und erneut Savas weitere Gelegenheiten ungenutzt ließen, stellte der Türkische SV auf 3:0: Mirza Altuncu brach über außen durch und bediente Ünal, der am zweiten Pfosten trocken zum Pausenstand einschoss (43.).

Nach der Pause verloren die Kurstädter zunächst ein wenig den Faden. Neu-Anspach aber verpasste es in dieser Phase, zu gefährlichen Abschlüssen zu kommen. Als die Gäste nach gut einer Stunde dann das Alu am Rödgener Sportplatz prüften, ließ sich der TSV „wachrütteln“, wie es Wischtak formulierte. „Ab dann hatten wir das Spiel im Griff“, erklärt er. Zehn Minuten vor Schluss traf der eingewechselte Emre Bulut dann ebenfalls Aluminium, als er den Ball aus gut acht Metern an die Unterkante der Latte beförderte (80.). Das letzte Tor gelang dem ebenfalls eingewechselten Bedirhan Kütük, der auf Vorarbeit von Ünal zum 4:0 vollstreckte (83.). Den Bad Nauheimer Heimerfolg hatte zu diesem Zeitpunkt aber wohl niemand mehr angezweifelt.

Wischtak freute sich nach Abpfiff über einen „souveränen, nie gefährdeten“ Heimsieg. Diese darf sich in Spiel Nummer acht über den sechsten Sieg freuen und bleibt weiter Teil der Spitzengruppe. Die Aufstiegsränge sind für Bad Nauheim in Schlagdistanz, nur drei Zähler fehlen auf den zweitplatzierten FSV Friedrichsdorf.

Türkischer SV Bad Nauheim: Schreiber – Türksoy, Abdul Baki Özisli, Kir – Penndorf (70. Vranesevic), Samet Özisli (75. Bulut), Altuncu, Nene – Savas (83. Mensah), Vazquez (65. Knezevic), Ünal (46. Kütük).

Steno / SR: Lennard Goronzy. – Zuschauer: 75. – Tore: 1:0 (5.) Kir, 2:0 (28.) Abdul Baki Özisli, 3:0 (43.) Ünal, 4:0 (83.) Kütük.