Bangkok im Ausnahmezustand: Straßen unter Wasser, Verkehr kollabiert

Überschwemmung in Bangkok: Alle Stadtbezirke zum Katastrophengebiet erklärt

Stand: 26.09.2026, 17:54 Uhr

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Heftige Monsunregenfälle haben Thailands Hauptstadt Bangkok weitgehend lahmgelegt. Straßen sind überflutet und Notunterkünfte wurden eingerichtet.

Bangkok – Heftiger Regen hat in Bangkok zu Überschwemmungen geführt und den Verkehr in vielen Stadtteilen vollständig zum Erliegen gebracht. Innerhalb von 48 Stunden fielen rund 30 Zentimeter Regen, wie Watson unter Berufung auf thailändische Medien berichtet. Nach Berichten thailändischer Medien wurden alle 50 Bezirke des Großraums Bangkok zum Katastrophengebiet erklärt. Die Millionenmetropole steht weitgehend still.

Männer schieben Motorräder vor sich her, während sie nach starken Regenfällen durch das Wasser waten.

Nach heftigen Regenfällen hat Bangkok mit überfluteten Straßen zu kämpfen. © Sakchai Lalit/AP/dpa

Teile der Stadt stehen unter Wasser, Straßen sind überflutet. Vielerorts kam der Verkehr komplett zum Erliegen. Die Auswirkungen reichen jedoch weit über den Verkehr hinaus und die Lage bleibt voraussichtlich auch in den kommenden Tagen weiterhin angespannt. Es sind weitere Regenfälle angesagt.

Monsunregen setzt Bangkok unter Wasser – Lage bleibt wohl bis nächste Woche angespannt

Die Behörden reagierten mit der Einrichtung von Notunterkünften. Tempel und Schulen in der Hauptstadt wurden dafür umfunktioniert, wie der Sender Thai PBS berichtete.

Zusätzliche Einschränkungen gelten für Arbeitnehmer und Schüler: Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes wurden laut der Hamburger Morgenpost angewiesen, am Montag (28. September) und Dienstag (29. September) von zu Hause aus zu arbeiten. Schulen bleiben ebenfalls geschlossen.

Und eine baldige Entwarnung ist derzeit nicht in Sicht. Bis einschließlich Sonntag wird mit weiteren starken Regenfällen gerechnet. Auch das Auswärtige Amt warnt derzeit vor der Wetterlage in Thailand. Aufgrund der starken Monsunregenfälle könne es derzeit „in mehreren Landesteilen zu Überschwemmungen, Erdruschen und Beeinträchtigungen des Verkehrs“ kommen, heißt es auf der Webseite des Auswärtigen Amtes. (Quellen: Watson, Hamburger Morgenpost, Auswärtiges Amt) (sp)