Ukraine-News: Wadephul in Kiew angekommen – neue Tote in der Nacht

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) in der Ukraine

Ukraine-News

Wadephul in Kiew: Die Ukraine wird gewinnen

von MDR AKTUELL

Stand: 22.08.2026 08:06 Uhr

  • Außenminister Wadephul in der Ukraine angekommen
  • Opferzahl nach Drohnenangriff auf Einkaufszentrum steigt
  • Die Ereignisse im russischen Angriffskrieg gestern im Überblick
  • Weitere Nachrichten und Podcast zum Ukraine-Krieg

07:15 Uhr

Wadephul in der Ukraine eingetroffen

Während laufender russischer Angriffe ist Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) in die Ukraine gereist. Wie das Auswärtige Amt heute Morgen mitteilte, besucht der CDU-Politiker das Land zum 35. Unabhängigkeitstag. Im Mittelpunkt von Gesprächen stehen demnach militärische Unterstützung und zivile für den Winter sowie die deutsch-ukrainische Sicherheitskooperation. Es ist der vierte Besuch in seiner bisher 16-monatigen Amstzeit.

Wir stehen an der Seite der Ukraine. Wir unterstützen sie. Sie wird diese militärische Auseinandersetzung gewinnen. Johann Wadephul nach seiner Ankunft mit einem Sonderzug in Kiew

Bei der Ankunft am Bahnhof von Kiew verurteilte Wadephul die russischen Drohnen- und Raketenangriffe, "wahllosen Mord an Zivilisten" und die gezielte Zerstörung der Energieinfrastruktur. Russland wolle die Lebensgrundlage der Menschen zerstören und ihren Durchhaltewillen brechen. (Quelle: AFP, dpa)


06:50 Uhr

Bei russischen Angriffen in der vergangenen Nacht sind in der Ukraine mindestens zwei Menschen getötet worden. In der Hauptstadt Kiew brach nach Angaben der Militärverwaltung ein Feuer in einer Lagerhalle aus. Dabei seien ein Mensch getötet und weitere verletzt worden. Angriffe meldete auch die Militärverwaltung aus Saporischschja. Hier seien bei einem Drohnenangriff ein Mann getötet und vier weitere verletzt worden. (Quelle: AFP)


02:45 Uhr

Opferzahl steigt nach Angriff in Krywyj Rih

Nach dem russischen Drohnenangriff auf ein Einkaufszentrum in der ukrainischen Großstadt Krywyj Rih gestern ist die Zahl der Toten bis zum Abend auf mindestens 16 gestiegen. Das teilte der regionale Militärverwalter Olexander Hanscha mit. Die Zahl der Verletzten habe sich bis zum Abend auf mindestens 130 erhöht, unter ihnen auch 22 Kinder. (Quelle: Reuters)


00:30 Uhr

Tote in Mykolajiw und der Region Cherson

Bei russischen Angriffen ist gestern Abend die Region Mykolajiw getroffen worden. Dabei starben nach Angaben des ukrainischen Innenministeriums mindestens vier Menschen, unter ihnen drei Kinder im Alter von elf und zwölf Jahren. Ein Geschäft, eine Apotheke und ein Postamt seien getroffen worden. In der Region Cherson im Süden starben nach Angaben der regionalen Militärverwaltung zwei Menschen bei russischem Artillerie-Beschuss – ein 80 Jahre alter Mann und eine 92 Jahre alte Frau. (Quelle: dpa)


00:05 Uhr

Die Ereignisse gestern – 21. August 2026

Bei russischen Angriffen auf die Ukraine sind erneut Menschen getötet und verletzt worden. Schwer getroffen wurde Krywyj Rih mit Drohnenangriffen auf ein Einkaufszentrum. Auch aus den Regionen Mykolajiw und Charkiw wurden Tote gemeldet. In Kramatorsk, Sumy und Saporischschja gab es Verletzte. In der Region Odessa wurde nach Angaben des ukrainischen Grenzschutzes ein Grenzübergang nach Moldau bei einem Drohnenangriff beschädigt.

Video: Verletzte bei Drohnenangriffen in der Ukraine (1 Min)

Die Ukraine griff ihrerseits Ziele in Russland an, darunter auch eine Öl-Raffinerie in der Region Perm. Der russische Geheimdienst FSB meldete Festnahmen wegen mutmaßlicher ukrainischer Anschlagspläne.


00:01 Uhr

Ukraine-News am Samstag, 22. August 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

Rettungskräfte beseitigen Trümmer und suchen nach Menschen in einem Wohnblock, der von einer Rakete getroffen wurde. Der frühere NATO-General und Generalleutnant a.D. Erhard Bühler Podcast Putins Krieg