Veranstalter zieht Bilanz: 400 Menschen marschierten beim Wiesnumzug durch Homburg

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Veranstalter zieht Bilanz 400 Menschen marschierten beim Wiesnumzug durch Homburg

Homburg · 19 Gruppen und rund 400 Mitwirkende zogen durch Homburgs Innenstadt. Wiesnchef Thorsten Bruch ist zufrieden. Für das Jubiläum 2028 wünscht sich der Wiesnchef etwas Besonderes.

05.10.2026 , 23:00 Uhr

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Großer Umzug schlängelt sich durch Homburg zum Abschluss der Wiesn

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Foto: Stefan Holzhauser

Am vergangenen Sonntag läutete der Wiesnumzug durch die Innenstadt von Homburg traditionell die letzten Stunden der Homburger Wiesn ein. Die Route des Umzuges verlief wie in den vergangenen Jahren auch: Die einzelnen Gruppen trafen sich am Enklerplatz. Von dort aus ging es die gesamte Talstraße hindurch, ehe der Umzug über die Brücke am Forum hinweg das Festzelt erreichte.

Bevor sich der Umzug auf die Reise durch die Innenstadt hindurch machte, zog Wiesnchef Thorsten Bruch bereits ein zufriedenes Fazit der mittlerweile 18. Homburger Wiesn. „Alles ist reibungslos über die Bühne gegangen. Wir hatten eine friedliche und supererfolgreiche Wiesn. Die Stimmung war durchweg richtig gut. Und bei diesem tollen Wetter macht das Feiern gleich doppelt so viel Spaß“, freute sich Bruch.

19 Gruppen, 50 Traktoren, 40 Oldtimer, 400 Mitwirkende

Bezüglich der Tischreservierungen habe es gegenüber den Wiesn 2025 noch einmal einen Zuwachs gegeben. Da alles so gut laufe, gebe es aktuell auch keine Dinge, die man für 2027 ändern wolle. „Ich mache mir eher Gedanken für 2028, da wir dann alle hier gemeinsam die 20. Homburger Wiesn feiern. Da wäre es schön, anlässlich dieses besonderen Jubiläums noch etwas Besonderes ins eh gut funktionierende Programm mit aufnehmen zu können“, meinte der Wiesnchef. Und er ergänzte bezüglich des Wiesnumzuges: „Wir haben heute 19 Gruppen am Start. Die Menschen unterwegs dürfen sich auf das Mitfahren von 50 Traktoren freuen. Wir freuen uns auch über das Mitwirken von 40 Oldtimern. Insgesamt bringen wir es auf rund 400 Mitwirkende, sehr viele Leute sind ja zu Fuß unterwegs.“ Eigentlich habe man zwei Kutschen für die Ehrengäste eingeplant, aber es sei leider ein Pferd erkrankt. Daher rücke man nun etwas zusammen und fülle eine Kutsche komplett aus.

Und wenige Meter weiter wartete zu diesem Zeitpunkt auch mit dem Bexbacher Bürgermeister Christian Prech ein in der Region bekanntes Gesicht auf den Start des Wiesnumzuges. Er lief bei der Blätsch Bexbach mit, die er einst als Präsident angeführt hatte. „Wir hatten bereits zu der damaligen Zeit eine enge Verbindung zu Thorsten Bruch und den Homburger Wiesn – und dies hat sich in all den Jahren so fortgesetzt. Wir sind mittlerweile seit 2018 hier mit dabei, das genießt also schon eine gewisse Tradition“, erklärte Prech. Es sei eine tolle Geschichte für sämtliche Generationen, gerade die Kinder würden sich bereits etliche Wochen vor der Teilnahme auf diesen Tag freuen. Im Anschluss an den Umzug besuche man noch gemeinsam das Festzelt und werde dann auch einem vereinseigenen Auftritt der Blätsch besondere Beachtung schenken. Und Prech ließ es sich auch nicht nehmen, in typisch bayerischer Kleidung als Fußgast am Umzug teilzunehmen – und zwar in der Jacke seines Opas.

Narren nehmen teil

Bei der Homburger Narrenzunft steppte bereits vor dem Start des Wiesnumzuges förmlich der Bär. Die riesige Gruppe tanzte sich bei heißen Musikrhythmen schon einmal für ihr Mitwirken ein. Zu dieser Gruppe gehörte auch Gabi Gouverneur. „Wir haben heute knapp 130 Leute dazu animiert, hier aktiv mitzumachen. Jetzt wird hier erst einmal mitgefahren und mitgelaufen – und später sind dann auch noch unsere Tanzgruppen aktiv im Wiesnzelt im Einsatz. Wir sind von Anfang an beim Wiesnumzug mit dabei gewesen, weil es einfach eine tolle Sache ist und riesigen Spaß macht“, sagte Gouverneur. Wenn Auftritte anstehen würden, sei in Sachen Organisation die vereinseigene Kreativtruppe dafür zuständig. Die Vorfreude auf die anstehende fünfte Jahreszeit sei bereits riesengroß. Dafür trainiere man auch das gesamte Jahr über. Die offizielle Sessionseröffnung finde am Samstag, 14. November, um 19.33 Uhr zusammen mit den Freunden Kerbricher Fasenacht in Kirrberg statt.

Als sich dann wenig später der Wiesnumzug in Bewegung setzte, gab es für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher in der Innenstadt sehr viel zu entdecken. Die Traktoren waren herrlich geschmückt und sorgten bei den Menschen am Wegesrand genau wie viele ausgefallene Oldtimer für ein Lächeln im Gesicht. Und es durften sogar einige Hunde auf Fahrzeugen ihr Frauchen und Herrchen begleiten. (ian/hoc)