Stand: 13.10.2026, 07:56 Uhr
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Auf die jüngsten Rückschläge folgt nun mal wieder eine gute Nachricht für Thomas Müller. Und das unmittelbar vor dem Topspiel gegen den Verfolger.
Vancouver – Gute Nachrichten für die Vancouver Whitecaps und Thomas Müller: Die MLS hat den Spitzenreiter der Western Conference als offiziell für die Playoffs 2026 qualifiziert erklärt. Das primäre Saisonziel ist damit gesichert, auch wenn die Ikone des FC Bayern zuletzt durchaus den Finger in die Wunde gelegt hatte.

Müller schrieb nämlich in seinem monatlichen Newsletter: „In der Liga stehen wir seit Wochen an der Tabellenspitze der Western Conference und somit voll auf Kurs. Auf unsere Spiele und Ergebnisse schaue ich aber durchaus kritisch. Wir wollen auf diese Saison hoch hinaus und dafür war es einfach nicht konstant genug.“
Müller mit Vancouver für Playoffs qualifiziert – zuletzt fehlte er verletzt
Das bestätigt auch der Blick auf die vergangenen Ergebnisse: 3:3 gegen DC United, 1:3 bei Lewandowski-Klub Chicago Fire, 1:1 bei bei Los Angeles FC. Auch für Müller lief es – nach einer starken Serie zuvor – zuletzt eher unbefriedigend. In Chicago aus Gründen der Belastungssteuerung nur zur Pause eingewechselt, vor dem Spiel in Los Angeles dann verletzt.
Eine Oberschenkelverletzung zwingt den 2014er-Weltmeister aktuell zum Zuschauen. Im denkbar ungünstigsten Augenblick, denn in der Nacht zu Donnerstag (2.30 Uhr deutscher Zeit) steht das Topspiel bei Verfolger St. Louis City auf dem Programm. St. Louis ist mit nur einem Punkt Rückstand Zweiter und hat jüngst sogar einen MLS-Rekord eingestellt: 20 Spiele in Serie ungeschlagen – so lange wie zuvor nur die New York Red Bulls im Jahr 2016.
Das Duell gegen St. Louis wird also zu einem echten Gradmesser. Spätestens dann könnten die Whitecaps ihren Torjäger und Ankurbler Müller wieder extrem gut gebrauchen. Es ist Teil drei eines wahren Auswärtsreigens, denn gleich fünfmal in Serie treten die Whitecaps auswärts an. Im Anschluss folgen noch die Begegnungen in Austin sowie Colorado. Danach geht es noch zu Hause gegen San Diego und Seattle sowie abschließend nach Montreal.(rele)