Verletzter Thomas Müller erlebt nächsten Rückschlag mit seinen Whitecaps
Stand: 11.10.2026, 07:19 Uhr
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Thomas Müller fehlt seinem Team aktuell verletzt. Ohne den Weltmeister mussten die Kanadier den nächsten Rückschlag verkraften.
Los Angeles – Es läuft gerade nicht rund – und ausgerechnet jetzt kann der große Superstar seiner Mannschaft nicht helfen. Für die Vancouver Whitecaps bricht in der MLS die heiße Phase der Saison an. In rund zwei Monaten entscheidet sich die Meisterfrage. Thomas Müller hatte bereits 2025 angekündigt, unbedingt den Titel feiern zu wollen. Mitwirken kann die Legende des FC Bayern allerdings gerade nicht.

Der 37-Jährige muss derzeit eine Verletzung auskurieren. Wann er zurückkehren kann, ist noch offen. Nach dem wilden 3:3 gegen DC United und der 1:3-Niederlage gegen Chicago Fire brachte auch das Duell mit Los Angeles FC nicht den erhofften Sieg. Müller konnte lediglich dabei zusehen, wie sich sein Team nach nur sechs Minuten in eine äußerst brenzlige Situation brachte.
Thomas Müller sieht verletzt nächsten Whitecaps-Rückschlag
Tristan Blackmon war als letzter Mann in den gegnerischen Stürmer gelaufen – und flog folgerichtig mit Rot vom Feld. Obwohl die Whitecaps also fast die gesamte Spieldauer in Unterzahl verbringen mussten, wäre der Sieg möglich gewesen. Die Führung von Oliver Larraz in der 43. Minute wurde allerdings direkt nach dem Seitenwechsel gekontert. Am Ende ging es mit einem 1:1 in die Kabinen.
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Mit nur zwei Siegen aus den letzten 9 Spielen kann die Mannschaft keinesfalls zufrieden sein. In der Western Conference rückt vor allem St. Louis immer näher. Sollte der Konkurrent sein nächstes Match gewinnen, würde er bis auf einen Punkt dran sein am Spitzenreiter. Bei den Whitecaps wird es also höchste Zeit, dass sich Müller wieder die Fußballschuhe schnüren kann.
Wie ernst die Oberschenkelverletzung ist, die der Klub beim Angreifer diagnostiziert hat, ist nicht klar. Erst kürzlich hatte Müller freudig verkündet, seinen Vertrag verlängert zu haben. Die kurze Sprint-Season 2027 nimmt er noch mit – mindestens. Nun geht es aber nicht um die Zukunft, sondern um die Gegenwart. Und die heißt: Schnellstmöglich wieder fit werden. Und – wie immer in seiner Karriere – um den Titel kämpfen. (is)