- Nina Brunner und Tanja Hüberli scheiden an der Beachvolleyball-EM im Viertelfinal aus.
- Die beiden Schweizerinnen scheitern in drei Sätzen an den starken Französinnen Clémence Vieira und Aline Chamereau.
- Für das Duo Joana Mäder/Leona Kernen bedeuten bereits die Achtelfinals Endstation.
- Im Männer-Tableau ist am Samstag noch ein Schweizer Duo vertreten.
Der Traum von Nina Brunner und Tanja Hüberli vom dritten gemeinsamen EM-Titel nach 2021 und 2023 ist ausgeträumt. Die Olympia-Dritten von 2024 mussten sich beim Turnier in Stare Jablonki (POL) in den Viertelfinals dem französischen Duo Clémence Vieira und Aline Chamereau mit 17:21, 21:17, 10:15 geschlagen geben.
Chamereau am Block überragend
Brunner/Hüberli fanden gegen Vieira/Chamereau nie zu ihrem besten Spiel. Beim Service unterliefen den Schweizerinnen ungewohnt viele Fehler. Im Angriff hatte vor allem Hüberli grosse Probleme, zu punkten. Immer wieder blieb sie an der starken Blockspielerin Chamereau hängen. Die 30-Jährige brachte es in den drei Sätzen auf zehn erfolgreiche Blocks. Und fand ein Ball den Weg an ihr vorbei, grub Vieira in der Defensive viel aus.
So siegten die beiden Französinnen verdient und stehen wie im Vorjahr im EM-Halbfinal. Damals durften die beiden am Ende über Silber jubeln.
Zweisatzsieg im Achtelfinal
Vor ihrem EM-Out hatten sich die seit dieser Saison wiedervereinten Brunner/Hüberli im Achtelfinal mit 21:15, 21:19 gegen die Ukrainerinnen Jewa Serdjuk/Daria Romanjuk durchgesetzt. Es war der dritte Zweisatzsieg in Folge für sie. Erst gegen Vieira/Chamereau mussten sie erstmals einen Satz abgeben – und verabschiedeten sich wenig später nach dem nächsten verlorenen Durchgang aus dem Turnier.
Mäder/Kernen scheitern an Litauerinnen
Zu Ende ist die EM auch für das Gespann Joana Mäder/Leona Kernen. Das auf diese Saison hin neu formierte Schweizer Duo erzwang gegen die an Nummer 7 gesetzten Litauerinnen Monika Paulikiene/Aine Raupelyte zwar einen Entscheidungssatz, verlor diesen jedoch mit 12:15. Den ersten Umgang hatten die Litauerinnen mit 21:18 für sich entschieden, ehe die Schweizerinnen das Skore dank eines 21:19 ausgleichen konnten.