Blitzer-Marathon in Hamburg: Diese Zahlen schockieren

Polizei

Von wegen Schrittgeschwindigkeit: Lkw biegt mit fast 30 Sachen ab

Immer wieder passieren in Hamburg schwere Unfälle mit abbiegenden Lkw, so wie hier in Osdorf.
picture alliance/dpa | Jonas Walzberg

Polizei kontrolliert das Tempo auf Hamburgs Straßen – Blitzer-Marathon noch bis Sonntag.

Die ganze Woche über kontrolliert die Hamburger Polizei verstärkt Tempo-Verstöße, noch bis zum Sonntag hält der Blitzer-Marathon an. Allein am Donnerstag wurden mehrere Hundert Fahrzeuge überprüft.

Besonders viele Raser stellten die Beamten auf der Köhlbrandbrücke fest: In nur 120 Minuten wurden 16 Autofahrer, die zu schnell waren, rausgezogen. Erlaubt sind dort nur 50 km/h, der schnellste Fahrer war mit 92 km/h geblitzt worden. 13 der 16 Autofahrer müssen mit Fahrverbot und Punkten in Flensburg rechnen.

Mit 28 km/h in die Kurve – mit einem Lkw

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Im Bereich der Brücke des 17. Juni/Nartenstraße in Harburg kontrollierten die Polizisten das Tempo abbiegender Lkw-Fahrer. Höchstgeschwindigkeit ist dabei nämlich nur 7 km/h, also die sogenannte Schrittgeschwindigkeit. In vier Stunden wurden 30 Verstöße festgestellt – ein Lkw-Fahrer nahm mit 28 km/h die Rechtskurve.

Insgesamt wurden mehr als 4000 Tempo-Verstöße von Beamten und Messanlagen festgestellt. 41 Fahrer hatten ihr Handy am Ohr, 13 waren nicht angeschnallt, einer war nicht einmal im Besitz eines Führerscheins. Zudem in elf Fällen erhebliche technische Mängel festgestellt.

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Polizei warnt: Nicht die letzte Kontrolle

Die Hamburger Polizei nahm damit erneut an der europaweiten Sicherheitsaktion namens “Roadpol Speed“ teil.

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Die Missachtung der Höchstgeschwindigkeit und sogenannte Aggressionsdelikte im Straßenverkehr gehörten weiterhin zu den Hauptursachen für Verkehrsunfälle, so ein Polizeisprecher. Daher sei die Geschwindigkeitsüberwachung weiterhin „ein fester und permanenter Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei Hamburg.“