Nachrichtenpodcast: Brandgefährliche Hitze: Wie Frankreich gegen die Waldbrände ankämpft

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Waldbrände in Frankreich breiten sich zunehmend aus. Wie geht das Land damit um? Und: Wieso sich die EU nur schwer auf Sanktionen gegen Russland einigen konnte

Aus der Serie: Was jetzt?

  1. Juli 2026, 6:00 Uhr

In zahlreichen europäischen Ländern breiten sich Waldbrände weiter aus. Zur Sicherheit haben Behörden in Frankreich und Spanien Ortschaften und Campingplätze evakuiert sowie Straßen geschlossen. Seit Anfang des Jahres bis Mitte Juli haben Feuer in Frankreich rund 42.000 Hektar und in Spanien rund 125.000 Hektar Wald verbrannt. Die beiden Länder hatten zuvor mit mehreren Hitzewellen zu kämpfen, die Waldbrände begünstigten und die Löscharbeiten stark erschwerten. Die globale Erderwärmung verstärkt diese langanhaltenden Hitzewellen. Auch in anderen europäischen Ländern wie Portugal, Griechenland und Großbritannien sowie auf den Mittelmeerinseln Sizilien, Sardinien und Korsika brennen Wälder. Mehr zur aktuellen Lage in Frankreich und wie das Land langfristig mit dem Extrem umgehen will, berichtet Annika Joeres, Autorin für die ZEIT in Frankreich.

Die EU hat weitere Sanktionen gegen Russland beschlossen. Damit verhängt sie zum 21. Mal Strafmaßnahmen als Reaktion auf Russlands Krieg gegen die Ukraine. Die Maßnahmen richten sich vor allem gegen den russischen Finanz- und Energiesektor, darunter mehrere Banken und Kryptofirmen. Darüber hinaus soll der Handel mit russischem Öl noch weiter erschwert werden, um Russlands Einnahmen daraus zu reduzieren. Die bereits bestehenden Sanktionen hat die EU im Juni das erste Mal um ein Jahr statt nur ein halbes verlängert. Über die neuen Sanktionen hatten die EU-Staaten wochenlang verhandelt. Denn je länger der Krieg dauert, desto schwieriger wird die Suche nach Sanktionen, die zwar Russland treffen, sich aber nur gering auf Mitglieds- und Drittstaaten auswirken. Was das neue Sanktionspaket über die Stimmung zwischen den EU-Staaten verrät, erklärt Johanna Roth, Auslandskorrespondentin der ZEIT in Brüssel.

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Moderation und Produktion: Erica Zingher

Redaktion: Hannah Grünewald

Mitarbeit: Lisa Pausch und Lena Herrmann

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