Stand: 17.08.2026, 13:59 Uhr
Der Sommer meldet sich stürmisch zurück: Von der Schwäbischen Alb bis nach Bayern drohen kräftige Gewitter, Starkregen und Sturmböen. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
München – Wer diese Woche im Süden und Südosten unterwegs ist, sollte den Regenschirm griffbereit halten. Zwischen Südschwarzwald und Südostbayern zieht immer wieder schauerartiger Regen durch, oft begleitet von kräftigen Gewittern. Örtlich kommt es dabei richtig dick: Starkregen prasselt herunter, Hagelkörner klatschen auf die Straßen und Sturmböen fegen über die Landschaft.

Besonders tückisch wird es dort, wo der Regen stundenlang am selben Fleck stehen bleibt. Kleine Bäche können dann schnell zu reißenden Rinnsalen anschwellen. Die Temperaturen bleiben dabei mäßig warm bis warm – von Hochsommer ist aber weit und breit nichts zu spüren.
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Wetter bringt Regen ohne Ende: Der Süden bekommt die volle Ladung
Zur Wochenmitte (19. August) spitzt sich die Lage weiter zu. An den Alpen und im Vorland entladen sich einzelne heftige Gewitter mit Starkregen und stürmischen Böen. Auch im Südwesten und Teilen der Mitte ist ergiebiger Dauerregen nicht vom Tisch. Am
Donnerstag (20. August) erwischt es dann vor allem den Streifen vom Schwarzwald bis nach Südostbayern erneut. Dort schüttet es teils gewittrig durchsetzt, und in kurzer Zeit können enorme Regenmengen zusammenkommen. Direkt an den Alpen droht sogar örtlich heftiger Dauerregen. Im Norden bleibt es dagegen zwar wechselhaft, aber deutlich harmloser – hier gibt es an den Küsten nur vereinzelt Gewitter mit kräftigen Böen.
Auch am Wochenende keine Entspannung in Sicht
Ein Aufatmen gönnt uns das Wetter vorerst nicht. Am Freitag (21. August) hält der Dauerregen am Alpenrand, im östlichen Vorland und stellenweise im Bayerischen Wald an. An der Küste ziehen einzelne Gewitter mit Sturmböen durch, dazu ist örtlich Starkregen möglich.
Auch am Samstag (22. August) bleibt die See ungemütlich: Hier können sich weiterhin kräftige Gewitter mit Sturmböen und Starkregen bilden. Der Süden zieht in dieser Woche also klar das große Los beim Regen – gute Aussichten sehen definitiv anders aus.