Stand: 18.10.2026, 19:38 Uhr
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Die Skyliners setzen ihre Siegesserie auch im Pokal gegen die alten Rivalen aus Trier fort. Mit weniger Nervenkitzel als damals in den Spielen um den Aufstieg.
Frankfurt – Mit seinem Wurf wartete Jacob Knauf ab, bis die letzte Sirene ertönte. Die Angelegenheit schließlich war entschieden, und dass er den Ball danach noch einmal entspannt durchs Netz rauschen ließ, ging nicht mehr in die Wertung ein. Musste es auch nicht. Mit 78:65 (34:30) gewannen seine Frankfurt Skyliners auch so gegen die alten Rivalen von den Gladiators Trier, im Achtelfinale des BBL-Pokals, und setzten ihre schönen Serien fort: wettbewerbsübergreifend der fünfte Sieg in Folge, wettbewerbsübergreifend auch der fünfte Heimsieg im fünften Heimspiel dieser immer noch jungen Saison. „Wir haben das Spiel eigentlich die ganze Zeit kontrolliert“, meinte Flügelspieler Radii Caisin. „Und wir haben durchgezogen, was wir uns vorgenommen haben.“
Tickets zu gewinnen
Am Mittwoch (21. Oktober, 19.30 Uhr) sind die Skyliners-Basketballer gegen La Laguna Teneriffa wieder im Euro-Cup gefordert. Für die Partie in der Ballsporthalle verlosen wir 1x3 VIP-Tickets sowie 5x2 Tickets. Wer gewinnen möchte, schickt eine E-Mail an das Postfach [email protected] mit Angabe sei㈠ner Adresse, Kennwort: Teneriffa. Einsendeschluss ist Dienstag, 20. Oktober, 12 Uhr.
Was genau? „Denen die Pace wegzunehmen, weil sie sehr schnell spielen, und selbst schnell spielen“, erklärte Caisin. Weil das bestens gelang, steht man wieder einen Schritt vor dem Top Four, das man vor zwei Jahren erreichte, als Bundesliga-Aufsteiger im Halbfinale. Das Viertelfinale wird nach dem Duell am Montag zwischen Meister Berlin und Pokalsieger Alba Berlin ausgelost. Mit Frankfurtern, die früh in der Saison einen richtigen Lauf haben. Und sonst so offensivstarken Trierern den Stecker zogen.
„Wir haben defensiv einen guten Sumpf hergestellt und unsere Fouls konsequent genutzt“, meinte Kapitän Till Pape beim übertragenden Sender Dyn. In der Bundesliga, wo die Trierer nach fünf Spieltagen Zweiter sind und die Frankfurter Dritter, kommen die Gladiators bislang auf 101,3 Punkte pro Partie, jetzt waren es deutlich weniger. „Ich bin echt happy gewesen, dass wir die bei 65 gehalten haben“, betonte Pape.
Anders als bei der Thrillerserie
Im dritten Viertel waren die Gäste von der Mosel, kräftig unterstützt von ihrem mitgereisten Anhang in der ohnehin stimmungsvollen und von 2644 Zuschauern besuchten Ballsporthalle, noch einmal auf 42:42 herangekommen. Um in einer besonders hitzigen Phase prompt eine Reihe von Punkten einstecken zu müssen.
Kurz vor Abschnittsende stopfte Topscorer Judah Mintz (16 Punkte) den Ball zum 59:48 in den Korb – einen Abstand, den die Skyliners mehr oder weniger hielten und die Angelegenheit souverän über die Bühne brachten. Anders als bei der Thrillerserie um den Wiederaufstieg gegen Trier vor zwei Jahren, mit gutem Frankfurter Ende, anders als bei vielen engen Partien der vergangenen Saison mit schlechtem Frankfurter Ende.
„Wir haben ein paar erfahrene Jungs dazubekommen, wie Thommy oder Ryan“, nannte Center Knauf mit den routinierten Guards Thomas Klepeisz und Ryan Arcidiacono zwei neue Erfolgsfaktoren, und: „Wir haben eine gute Teamchemie, jeder versteht sich mit jedem.“ Die Europacupreisen würden da auch helfen: „Weil man noch mehr Zeit zusammen verbringt.“ Am Mittwoch (19.30 Uhr) geht es international weiter, gegen das spanische Spitzenteam La Laguna Teneriffa. Nach einem überzeugenden Sieg gegen Trier, wo noch ein halbes Dutzend aus dem Aufstiegswahnsinn spielt. Während Knauf der letzte verbliebene Frankfurter Aufstiegsheld ist. „Das hat man immer noch im Hinterkopf“, erinnerte er sich, nach einem Wiedersehen ohne derart großes Drama.