Stand: 26.07.2026, 06:00 Uhr
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![[Foto: Reiner Mroß] HammTUS Wiescherhöfen - TV BrechtenElias Jami](https://www.wa.de/assets/images/43/468/43468217-foto-reiner-mross-hammtus-wiescherhoefen-tv-brechtenelias-jami-2nFWimB2ai7a.jpg)
Die fünf Hammer Bezirksligisten sind am Sonntag in Runde eins des Kreispokals gefordert. Der TuS Wiescherhöfen freut sich auf eine Wiedersehen, Uentrop ist optimistisch.
Fußball-Kreispokal, 1. Runde: SpVg Bönen - TuS Wiescherhöfen (Sonntag/15 Uhr). Der Kreispokal macht es möglich: Mit Trainer Marco Behrend, Dominik Sorge und Metahan Tekelier werden gleich drei Spieler des Fußball-Bezirksligisten TuS Wiescherhöfen an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehren, wenn sie am Sonntag in der ersten Runde des Wettbewerbs bei der SpVg Bönen antreten (15 Uhr/Sportplatz Am Rehbusch). „Dominik Sorge und ich haben jahrelang da gespielt – und Metahan Tekelier war ja noch im vergangenen Jahr da“, sagt Behrend. „Es ist immer schön, wieder dorthin zurückzukommen.“
Weiterkommen hat für die Wiescherhöfener bei dem Team, das in der vergangenen Saison in die Kreisliga B abgestiegen ist, dennoch erste Priorität. „Wir werden sicher mehr Ballbesitz haben, ich denke, dass Bönen sehr tief stehen wird“, sagt Behrend. „Aber das haben wir im Vorfeld besprochen. Und das können wir bespielen.“
Der TuS wird auf einige Spieler verzichten müssen: Elias Jami und Ilyas Bulat kehren zwar zurück in den Kader, aber: „Wir haben immer noch neun Ausfälle“, so der TuS-Trainer, der ungeachtet des fehlenden Personals „an unsere gute Leistung aus dem HSV-Testspiel anknüpfen“ will, in dem der TuS gegen den Landesligisten ein 2:2 erkämpfte. „Da haben wir unsere Situationen gut ausgespielt.“ Jetzt kommt das Kribbeln des Pflichtspiels dazu: „Wir freuen uns, dass es wieder losgeht.“
Die Gastgeber auf die leichte Schulter nehmen werden die Wiescherhöfener laut Behrend dabei sicher nicht. „Bönen will zeigen, dass es trotz des Abstiegs keine schlechte Mannschaft hat“, sagt Behrend. „Und wir haben im vergangenen Jahr in der ersten Runde des Pokals in Billmerich verloren – so etwas soll uns nicht noch einmal passieren.“
SV SW Frömern - TuS Germania Lohauserholz (15 Uhr). Eine knappe 2:3-Niederlage kassierte Fußball-Bezirksligist TuS Germania Lohauserholz am Donnerstag im Test beim zwei Klassen höher angesiedelten Westfalenligisten FC Iserlohn. Für ein Teil des Trainerduos nur bedingt zufriedenstellend. „Wenn man verliert, ist man nie zufrieden“, grantelte Daniel Riemer. „Wir hätten das Spiel auch gewinnen können – die Chancenauswertung hat uns da aber einen Strich durch die Rechnung gemacht.“
Das sollte am Sonntag im ersten Pflichtspiel der Saison nicht passieren. Dann geht es für den TuS in der ersten Runde um den Kreispokal zum A-Kreisligisten SV SW Frömern (15 Uhr/Kunstrasenplatz Brauerstraße). Und alles andere als ein klarer TuS-Sieg wäre enttäuschend. „Auf dem Zettel sind wir Favorit“, sagt Riemer. „Daher wollen wir Frömern keine Chance lassen und mit klarem Ergebnis wieder nach Hause fahren – unabhängig davon, dass wir an diesem Wochenende im Trainingslager sind.“
Am Freitag hat dieses auf der Anlage „Am Hahnenbach“ begonnen und endet mit dem Frühstück am Sonntag. „Samstag werden wir den ganzen Tag ackern. Ich glaube aber, dass wir trotzdem in der Lage sein müssten, das Spiel zu gewinnen.“ Mehmet Can Erbas hat sich in den Urlaub verabschiedet. Dafür ist Joris Atayi wieder zurück.
GS Cappenberg - SVF Herringen (15 Uhr). Die Zeit der Vorbereitungsspiele endet für Fußball-Bezirksligist SVF Herringen am Sonntag, die Probleme bleiben. Zum Erstrundenspiel des DFB-Pokals auf Kreisebene tritt das Team von Trainer Jan Greitemeier und seinem spielenden Co-Coach, Maximilian Eul, bei GS Cappenberg an (15 Uhr/Sportanlage Cappenberg/Am Kohuesholz) – die Personalsorgen begleiten das Trainerduo weiter. „Was das Personelle angeht, können wir mit der gesamten Vorbereitung nicht zufrieden sein“, sagt Greitemeier, schränkt jedoch ein: „Aber was diejenigen geleistet haben, die da waren, ist durchaus zufriedenstellend.“
Entsprechend geht Greitemeier zuversichtlich gestimmt in die Begegnung beim letztjährigen Tabellensechsten der Kreisliga A (2). „Wir haben keine genaueren Infos über den Gegner, nur einen groben Eindruck“, sagt der SVF-Trainer. „Aber ich gehe schon davon aus, dass wir das Spiel erfolgreich gestalten können, auch wenn es sicherlich nicht einfach wird.“
Zumal in der Partie bei den Münsterländern wieder zehn Spieler nicht dabei sein werden – darunter Stützen wie Nemanja Stanojevic, Lorik Beka, Linus Baumgärtner oder Mike Scholtysik. „Die Personaldecke ist wieder dünn. Aber wir werden trotzdem eine schlagkräftige Truppe haben und wollen weiterkommen. Die Jungs, die da sind, können den bisherigen Eindruck bestätigen.“
Rot-Weiß Unna - SG Bockum-Hövel (15.15 Uhr). Auf zwölf Spieler seines Bezirksliga-Kaders musste Gregor Surmann, Trainer der SG Bockum-Hövel, im Testspiel am Donnerstagabend gegen den FC Overberge verzichten. Entsprechend war er nicht unzufrieden darüber, dass am Ende der Partie ein 3:3-Unentschieden stand. Zumal die SG zur Pause bereits mit 0:2 zurückgelegen hatte. Aufgrund der aktuellen personellen Situation sieht er allerdings auch den Pflichtspiel-Auftakt am Sonntag zum Auftakt des Kreispokals bei Rot-Weiß Unna (15.15 Uhr/Hertinger Tor) eher als Teil der klassischen Vorbereitung. „Klar ist das ein Pflichtspiel, aber wir werden einiges ausprobieren“, sagt Surmann. „Allerdings wissen wir ja auch nicht, wie Unna sich präsentieren wird.“
Die Chance zum Experimentieren bietet sich, weil zumindest einige Spieler wieder in den Kader zurückkehren werden. „Unsere Kranken werden auf jeden Fall wieder dabei sein, ein paar gestandene Kräfte, die gegen Overberge gefehlt haben.“ Einer davon ist Kapitän Ercan Akman, ein anderer Efe Özkara.
Auch auf der Torhüterposition hofft Surmann wieder auf seine Stammkräfte zurückgreifen zu können, um sich besser für das Derby gegen den TuS Germania Lohauserholz zum Saisonstart zwei Woche später einzuspielen. „Gegen Overberge hat Kai Münstermann, Torhüter aus dem Kader der zweiten Mannschaft ausgeholfen“, sagt der Coach. „Wir haben vier im Kader, zwei waren im Urlaub, zwei verletzt.“ In Unna soll Emanuel Kutz wieder zwischen den Pfosten stehen – auch Tobias Krakor, spielender Co-Trainer, wird aus dem Urlaub zurückerwartet. „Ich hoffe aber, dass Tobi mit mir an der Linie stehen kann und Emanuel spielen wird.“
VfB Lünen - TuS Uentrop (15 Uhr). Auch Salvatore Gambino war am Freitag mit dem Wochenendeinkauf beschäftigt. Ganz unten auf seiner Liste der zu erledigenden Dinge dürfte in Großbuchstaben „erfolgreicher Pflichtspielauftakt“ geschrieben gestanden haben. Der von ihm trainierte Fußball-Bezirksligist TuS Uentrop bestreitet am Sonntag beim Kreis-Neuling und B-Ligisten VfB Lünen (15 Uhr, Sportanlage Dammwiese) seine erste Wettkampfpartie nach dem erfolgreichen Aufstiegsduell gegen BW Alstedde im Juni. „Die wollen wir natürlich erfolgreich bestreiten. Ich mache mir keine Gedanken, dass wir nicht weiterkommen werden“, ist Gambino optimistisch.
Der TuS findet nach einem holprigen Start zu Beginn der Vorbereitung allmählich besser zusammen und ließ beim Blitzturnier in Wiescherhöfen und dem Test beim SV Sönnern (4:2) die ersten Siege folgen. „Am Anfang war das bei uns mit den vielen Neuzugängen noch wuselig. Jetzt geht es darum, dass wir Kräfte sammeln, damit einige, die hinten dran sind, fit werden“, kommt dem Uentroper Coach die Partie in Lünen gelegen. „Wir spielen auf Kunstrasen, da sind wir einen Tick stärker. Ich erwarte einen tiefstehenden Gegner. Da müssen wir im engen Raum Lösungen finden und wollen Sicherheit reinbekommen.“ Sollte der TuS seiner Favoritenrolle gerecht werden, wartet in Runde zwei ein Freilos. Ob die Rot-Weißen am kommenden Wochenende ein Testspiel einschieben würden, konnte Gambino abschließend noch nicht beantworten.
Sicher ist hingegen, dass am Sonntag Torwart Fynn-Louis Fischer, Simon Schliewe, Sezer Tütüncüoglu, Ihechimere Bright Azuh und Raphael Adegbola fehlen werden.