Microsoft Purview bündelt Funktionen für Klassifizierung und Datenschutz. Die Golem Karrierewelt zeigt, wie Labels, DLP und Insider Risk zusammenspielen.
22. September 2026 um 07:15 Uhr / Aus der Karrierewelt
Microsoft Purview bündelt Funktionen, mit denen sich sensible Informationen in Microsoft-365-Umgebungen klassifizieren und durch Richtlinien schützen lassen. Für einen durchgängigen Datenschutz müssen Sensitivity Labels, Data Loss Prevention (DLP) und Insider Risk Management technisch und organisatorisch aufeinander abgestimmt werden.
Dabei reicht es nicht, Daten lediglich mit Schutzstufen zu versehen. Aus der Klassifizierung müssen passende Policies entstehen, die unterschiedliche Dienste, Endgeräte und Nutzungssituationen berücksichtigen. Hinzu kommen Untersuchungsprozesse für mögliche Insider-Risiken sowie der Schutz von Daten beim Einsatz von Microsoft Copilot und anderen KI-Anwendungen.
Von Labels zu DLP-Policies
Der eintägige Workshop "Microsoft Purview – Labels, DLP & Insider Risk" vermittelt den praktischen Einsatz von Microsoft Purview in Microsoft-365-Umgebungen. Durch den Workshop führt Aaron Siller(öffnet im neuen Fenster), Microsoft MVP und Security Consultant mit über zehn Jahren Erfahrung in der Absicherung von Microsoft‑365‑Umgebungen. Als Fachbuchautor und Trainer vermittelt er Security-Wissen in Online- und Präsenzformaten.
Zu Beginn steht das Design von Sensitivity Labels im Mittelpunkt. Die Teilnehmer entwickeln ein Stufen-Modell und befassen sich mit Content Marking durch Header, Footer und Watermarks, unterschiedlichen Verschlüsselungsmodellen sowie der Migration bestehender Label-Strukturen nach Microsoft Purview.
Darauf aufbauend behandelt der Workshop Data Loss Prevention für Exchange Online, SharePoint Online, OneDrive for Business und Microsoft Teams. Zur Agenda gehören OSP und Wait-on-Send einschließlich JSON-Customization, individuelle Popups für verschiedene Schutzstufen und Freitext-Begründungen für hochkritische Daten. Endpoint DLP erweitert den Blick auf Browser-Uploads, lokale Dateien und nicht verwaltete Endgeräte.
Klassifizierung und Insider-Risiken
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Sensitive Information Types und Trainable Classifier. Eine Live-Demonstration zeigt die Erstellung und Nutzung eines benutzerdefinierten Klassifizierers. Im Bereich Insider Risk Management geht es anschließend um Adaptive Scopes, Risikoindikatoren und die Strukturierung von Untersuchungsprozessen für mögliche Insider-Risiken.
Zum Abschluss wird das Zusammenspiel von Microsoft Purview, DSPM for AI und Microsoft Copilot behandelt. Der Kurs richtet sich an IT-Administratoren, Compliance-Verantwortliche und Microsoft-365-Architekten. Grundkenntnisse in Microsoft 365 sowie in der Administration von Sicherheits- oder Compliance-Funktionen sind hilfreich.
Der Kurs
- Microsoft Purview – Labels, DLP & Insider Risk: 15. Oktober 2026, online (weitere Termine: 18. März 2027, 8. Juli 2027, 18. November 2027)
Wer sich vor dem Kauf für den kostenlosen Newsletter der Golem Karrierewelt anmeldet, erhält 10 Prozent Rabatt auf die erste Bestellung bei der Golem Karrierewelt.