Bilder aus Ceuta weckten in Europa Angst vor einer Flüchtlingswelle aus Afrika. Wollen wirklich so viele weg?
An der Küste Westafrikas wachsen Megastädte zusammen zum grössten urbanen Raum der Welt. Startups und neue Industrien entstehen, die den Menschen neue Perspektiven bieten.
Fabian Urech09.08.2026, 05.30 Uhr
10 Leseminuten

Lagos bricht mit den Vorurteilen, die viele über Nigeria haben: Der Classic Car Club of Nigeria feiert den Unabhängigkeitstag am 1. Oktober 2025 in Lagos mit ausgestellten Oldtimern.
Olympia Maismont / AFP
Spanien bereitet sich auf einen neuen Ansturm von Flüchtlingen in Marokko auf die Enklave Ceuta vor. Auf Social Media kursieren Aufrufe, am 15. August oder früher wieder über das Meer auf spanisches Territorium zu gelangen. Vielen in Europa macht das Angst. Aber wartet hinter den Grenzen ein ganzer Kontinent darauf, nach Europa auszuwandern? Nicht wirklich. An der Küste Westafrikas zum Beispiel wächst gerade die grösste Stadtlandschaft der Welt. Startups, Industrialisierung und der Wille zum Erfolg prägen die jungen Bevölkerungen. Fabian Urech, Korrespondent von Radio SRF, hat darüber das Buch «Warum die Zukunft afrikanisch ist» geschrieben. Wir publizieren vorab Passagen.
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Vor 15 Jahren bin ich zum ersten Mal nach Lagos geflogen. Die Grösse der nigerianischen Metropole am Atlantik hat mich damals bereits beim Anflug überwältigt. Ähnliches hatte ich bis dahin nicht gesehen: eine Stadt, die kilometerlang aussieht wie ein gigantisches, nicht enden wollendes Dorf. Ein Ort, der in vielem das Gegenteil europäischer Metropolen ist: neu, chaotisch, jung, zukunftsgerichtet. (. . .) Täglich entstehen hier neue, oft notdürftig zusammengezimmerte Häuser, manchmal auch nur Zelte: Plastikplanen, die die Zugezogenen über einige krumme Holzstecken spannen. Als Nigeria 1960 unabhängig wurde, lebten rund 300 000 Menschen in der Stadt. Heute sind es mehr als 20 Millionen. Und jeden Tag kommen über 2000 Menschen hinzu – alle 500 Tage eine Million. (. . .)
Die Stadt ist kein Einzelfall. Sie ist Teil einer Dynamik, die weit über Nigerias Megacity hinausreicht. Bewusst wurde mir das, als ich vor rund zehn Jahren das erste Mal mit dem Bus von Lagos nach Cotonou reiste, in die grösste Stadt des Nachbarlands Benin. 120 Kilometer oder fünf Stunden kriechender Verkehr liegen zwischen den beiden Orten – viel Zeit, um aus dem Fenster zu schauen. Was ich sah, erstaunte mich: Während der gesamten Fahrt hatte ich nie das Gefühl, die Stadt wirklich zu verlassen. Ohne Unterbrechung säumen Gebäude den Highway, auf Märkte folgen ausgedehnte Wohnviertel, Ladenzeilen und Industriezonen – und überall so viele Menschen! Was auf Karten wie einzelne Ortschaften, Zentren und Agglomerationen aussieht, verschmilzt in der Realität miteinander. (. . .)
Laut der Uno ist der tausend Kilometer lange Küstenabschnitt zwischen Lagos und Abidjan der sich am schnellsten ausbreitende urbane Raum der Welt. Schon Mitte dieses Jahrhunderts wird es hier, wo sich die Kontur des Kontinents für einen Moment in die Waagrechte legt, einige der grössten Städte überhaupt geben. Rund 200 Millionen Menschen sollen bis zum Ausgang dieses Jahrhunderts hier leben. Was am Golf von Guinea entsteht, ist ein urbaner Gigant, ein Ort ohne Parallele. Afrikas Megalopolis – oder kürzer: die Afropolis.

Blick auf die Skyline von Abidjan, Côte d’Ivoire.
Ramazan Ercan / Anadolu via Getty
(. . .) Während die Bevölkerung in Europa und in den meisten anderen Weltregionen schrumpft, nimmt sie in Afrika deutlich zu. Schon heute wird jedes dritte Kind der Welt in einem afrikanischen Land geboren. Und bald schon werden jedes Jahr mehr junge Afrikanerinnen und Afrikaner ins erwerbsfähige Alter kommen als in allen anderen Weltregionen zusammen. Dieses «Jugendbeben», wie manche Demografen es nennen, verändert nicht nur den Kontinent selbst. Es verändert die Welt und verschiebt die globalen Gewichte. (. . .)
Doch die Grösse der Metropole, die zwischen Lagos und Abidjan heranwächst, ist nicht ihre einzige Besonderheit. Die Afropolis liegt nicht in einem Land – sie umfasst fünf. Wer sie der Länge nach durchquert, bewegt sich durch fünf verschiedene Rechts- und Politiksysteme, durch unterschiedliche kulturelle und städtebauliche Traditionen. (. . .) Was hier entsteht, ist ein Mosaik: Englisch und Französisch neben Dutzenden Lokalsprachen, drei Währungen, fünf nationale Geschichten. Die Afropolis ist ein grenzüberschreitendes, unsortiertes, widersprüchliches Gebilde, das kein Städteplaner je so entworfen hätte. (. . .)
Was sich derzeit am Golf von Guinea abspielt, wird Auswirkungen weit über Westafrika hinaus haben. (. . .) Das gilt wegen der wirtschaftlichen Möglichkeiten, die sich hier auftun, wegen der jugendlichen Dynamik, die in so starkem Kontrast zum alternden Rest der Welt steht. Und das gilt mit Blick auf die Schattenseiten, die die Entwicklung begleiten: Kriminalität, Armut, Gesundheitsrisiken, irreguläre Migration. Ob es gelingt, die rasanten Veränderungen in die richtigen Bahnen zu lenken – auch Europa wird das zu spüren bekommen.
10 000 Startups made in Lagos
Selbst innerhalb Afrikas hat Nigeria einen schlechten Ruf – Terrorismus, Krise und Korruption. In drei Kapiteln fährt Fabian Urech durch Lagos. Dort schlägt sich die Mehrheit der Menschen mit Gelegenheitsjobs durch. Laut Uno-Daten ist der Wohlstand in kaum einer Stadt so ungleich verteilt wie in Lagos. Aber es gibt ihn, wie der Stadtteil Yaba zeigt.
Um neun Uhr ist es noch ruhig im fünften Stock. An den langen Tischen sitzen erst eine Handvoll Leute vor ihren Laptops. Eine Frau telefoniert leise in einer Ecke, eine andere sitzt mit Pappbecher und müdem Gesicht auf dem Sofa. An den Wänden hängen Roll‑up-Banner, etwas verblasst und leicht gewellt: «Growth Capital – Funding Change», steht auf dem einen. (. . .) Hier, am Herbert Macaulay Way 294, liegt der Co‑Creation Hub, kurz CCHub. Der Coworking-Space wurde 2011 gegründet und galt bald schon als Keimzelle des Tech-Aufschwungs von Lagos.

In Lagos, der grössten Stadt Afrikas, wird gebaut. Jeden Tag wächst Lagos um über 2000 Menschen – alle 500 Tage eine Million.
Getty
Timothy Aluko empfängt mich in einem der Sitzungsräume im fünften Stock. Er ist der Geschäftsführer des CCHub, trägt Poloshirt und Jeans. (. . .) In den letzten 15 Jahren habe man rund 10 000 Startups unterstützt. Und der Hub betreibe inzwischen Standorte in Nairobi, Windhoek und Kigali. Auch Yaba und Lagos insgesamt hätten einen Schritt nach vorn gemacht, ergänzt Aluko: Heute sammelten nigerianische Startups rund zehn Mal so viel Risikokapital ein wie vor zehn Jahren. Die Wirtschaftskrise während der Pandemie sei ein Rückschlag gewesen, aber nun sei die Stadt «back on track». Fünf der sieben Tech-Unternehmen in Afrika, die mit über einer Milliarde Dollar bewertet werden, stammten aus Lagos, und Aluko glaubt, dass bald weitere hinzukommen. «Wir wachsen. Nicht immer auf gerader Linie, manchmal gibt es Umwege. Aber wir wachsen.»
Lagos fühlte sich lange an wie ein Ort, der weit weg ist vom Rest der Welt. Festnetztelefone gab es kaum, Anrufe waren teuer. Die Post war unzuverlässig. Der Flughafen: ein Chaos. (. . .) Dank neuen Tiefseekabeln und dem raschen Ausbau des Mobilfunknetzes hat die Internetgeschwindigkeit in Lagos seit 2022 einen massiven Sprung gemacht. Surfen geht jetzt genauso rasch wie in Europa. Lagos ist endlich an die Welt angebunden, in Glasfaser-Geschwindigkeit. Für die Stadt ist das eine Zäsur, deren Folgen hier gerade erst richtig spürbar werden. Auf dem Markt bezahlt man Obst und Gemüse heute ganz selbstverständlich per «mobile money» – bargeldlos, per Telefon. Auf den Strassen verdrängen Uber und Bolt – oder die lokale Alternative, LagRide – die alten Taxis. In Krankenhäusern kommen bei der Diagnostik KI‑Apps zum Einsatz. Und selbst die Müllabfuhr kann man in Lagos nun online bestellen. (. . .)
Auch die nigerianische Regierung scheint erkannt zu haben, dass dieser Unternehmens- und Innovationsgeist eine Stärke ist – mit Lagos als Zugpferd. 2023 startete sie ein Ausbildungsprogramm, in dem landesweit drei Millionen junge Nigerianer in Softwareentwicklung, künstlicher Intelligenz und Datenwissenschaft geschult werden sollen, und das zumeist online. Auf die 30 000 Plätze der ersten Phase bewarben sich 1,7 Millionen Menschen. (. . .) Trotzdem werden solche Ausbildungsprogramme wenig bewirken, wenn die Geschäfts- und Lebensbedingungen zu Hause nicht wesentlich besser werden.
Benin im Industrialisierungsmodus
Benin ist einer der grössten Baumwollproduzenten des Kontinents. Statt die weisse Faser wie bisher unverarbeitet zu exportieren, will das Land die Rohstoffe künftig selbst verwerten.
Nach ein paar Minuten taucht eine Fabrik auf. Zwei ockerfarbene Hallen, je rund 200 Meter lang. An der Rezeption erwartet mich Abdul-Hakim Salifou, ein kleiner Mann mit schnellem Schritt, der Marketingchef von Bénin Textiles SA.
Was sofort auffällt: Hier ist alles gross gedacht worden, von Anfang an. Das hat nichts gemein mit Textilfabriken, wie ich sie von anderswo in Afrika kenne – kleine Manufakturen oder stickige Lagerhallen mit jahrzehntealten Maschinen. Hier ist alles neu, erst 2022 ging die Fabrik in Betrieb. Und hier ist alles clean, wie Salifou sagt: «Die Kinderkrankheiten haben wir überwunden, nun greift jedes Rädchen ins nächste.» Natürlich spricht da der Marketing-Profi, aber ganz falsch scheint mir das nicht, als wir zu den Webmaschinen im nächsten Hallenabschnitt weitermarschieren. Im vollautomatischen Auf und Ab der Schäfte spucken die Maschinen hier fortwährend Stoffe aus, die sogleich aufgerollt und geprüft werden. Und die bald weiterwandern, zuerst in die Veredelung, dann in die Färberei, schliesslich in die Näherei. Manche der Logos auf den High-Tech-Maschinen kenne ich: In der Weberei ist es jenes von Toyota, in der Spinnerei das von Rieter aus Winterthur, dazu viele deutsche Hersteller: Texpa, Thies, Brückner. (. . .)
Das hier soll nur der Anfang sein, auch für Benins Textilindustrie. Die Regierung will bis 2030 die gesamte Baumwollernte des Landes vor Ort zu Textilien verarbeiten. Dazu reichen die zwei bestehenden Textilfabriken, die heute in der Industriezone stehen, längst nicht aus. Über 20 weitere müssten hinzukommen. Ist das zu schaffen? Ich stelle die Frage einem Mann, der als Gesicht der Industrieoffensive Benins gilt. Létondji Beheton ist CEO des Industrieparks in Glo-Djigbé. (. . .) Beheton sagt, in Afrika habe man mit dem Export von Rohstoffen lange das Falsche gemacht. «Es gab einen Mangel an Leadership, einen Mangel an Visionen.» Das ändere sich gerade, zumindest in seinem Land. Und ja, gibt er zu, der Weg sei noch weit. «Aber schauen Sie sich an, was wir mit den Cashews erreicht haben!» Die Nüsse sind nach der Baumwolle Benins zweitgrösstes landwirtschaftliches Exportgut. Lange wurden sie unverarbeitet exportiert, vor allem nach Indien und Vietnam. Nun stehen in der Industriezone, in Sichtweite zu den Textilbetrieben, fünf Cashew-Fabriken, die praktisch die gesamte Ernte des Landes verarbeiten. «Gleiches ist bei den Textilien möglich», meint Beheton.
Vor mir das Leben
In der Stadt Abidjan in Côte d’Ivoire eröffnete Aboubacar mit zwei Freunden eine Garage. Sie lief gut, bis die Behörden ihnen den Mietvertrag kündigten. Er brach auf, via Niger nach Libyen, wurde unterwegs von Schleppern abgezockt, landete im Gefängnis, kehrte zurück.
Wie geht es nun also weiter, frage ich Aboubacar. «Ich habe mir zwei Jahre gegeben. Ich weiss, was ich kann. Ich bin ein guter Mechaniker, arbeite hart und habe viel Erfahrung. Wenn es eine Möglichkeit gibt, meine Fähigkeiten hier einzusetzen, und wenn ich dafür anständig bezahlt werde, dann bleibe ich. Ist doch klar – hier bin ich zu Hause! Aber wenn es keine Perspektive gibt, wenn es so weitergeht wie jetzt, dann mache ich mich wieder auf. Für mich selbst, aber auch für meine Familie.»
Bevor wir aufbrechen, sagt Aboubacar einen Satz, der lange nachhallt in mir: «Je veux que tout se passe devant moi.» Das Leben vor sich sehen wollen: Das ist, so scheint mir, eine Art Lebensmotto dieses ruhigen Mannes. Der Wille, das eigene Leben zu gestalten, es nicht von den äusseren Umständen oder der Unbill des Alltags leiten zu lassen. Wenn es hier nicht klappt, dann eben anderswo.
Mich beeindruckt die Entschlossenheit des Automechanikers. Doch ich weiss auch: In Europa sind Geschichten wie diese für viele vor allem eine Warnung. Sie nähren das Schreckensbild eines Kontinents, auf dem Millionen von Menschen nur auf die nächstbeste Gelegenheit warten, nach Norden aufzubrechen, ins gelobte Europa. (. . .) Die Schlussfolgerung, die viele daraus ziehen, heisst Abwehr und Abschottung – am Stammtisch, aber auch in europäischen Regierungsämtern. Ihr Ziel: Menschen wie Aboubacar sollen zu Hause bleiben. Doch wie begründet ist die Angst vor einem afrikanischen «Massenexodus»?
In der Elfenbeinküste stammen heute 20 Prozent der Bevölkerung aus dem Ausland. Über drei Millionen sind es allein aus Burkina Faso. (. . .) Jährlich reisen Tausende von Nord nach Süd, vor allem aus wirtschaftlichen Gründen, jüngst aber vermehrt auch wegen der Sicherheit. Heute werden weite Teile von Burkina Faso von islamistischen Terrormilizen kontrolliert.
Über die Hälfte der Menschen aus Burkina Faso, die migrieren möchten, geben als Ziel einen Nachbarstaat an. Nicht Europa ist das gelobte Land, sondern der Golf von Guinea. Und sowieso: Während zwischen Burkina und dem verheissungsvollen Leben im Norden die Wüste, das Meer und unzählige Ungewissheiten liegen, ist die Reise mit dem Bus nach Abidjan in einem Tag zu schaffen – und aufgrund der Personenfreizügigkeit innerhalb der Region völlig legal.
Wer sich in Abidjan mit Migration beschäftigt, durchläuft eine Art Horizonterweiterungsseminar für Eurozentristen. Mit jedem Tag und jedem Treffen wird deutlicher, dass die meisten beim Stichwort Migration nicht ans Weggehen denken, sondern vor allem an die Zugezogenen. Angesichts der Zahlenverhältnisse erstaunt das nicht: Es sind deutlich mehr, die kommen, als solche, die gehen. Das gilt für Abidjan genauso wie für andere Städte in der Region. Über 80 Prozent der Migrantinnen und Migranten Afrikas bleiben auf dem Kontinent, sie reisen mit Bussen und Zügen, lassen sich in einem Nachbarland nieder, oft in einer Stadt. (. . .) Das Leben vor sich sehen wollen: Für die meisten Menschen heisst das nicht die weite, gefährliche Reise ins Ungewisse, sondern die Suche nach einem besseren und würdigeren Leben in der Nähe.
Fabian Urech

Evgeny Makarov / Aufbau Verlag
Fabian Urech ist Journalist und Afrika-Korrespondent. Er verantwortete sieben Jahre lang die Afrika-Berichterstattung der NZZ. Seit 2024 ist er Afrika-Korrespondent des Schweizer Radios SRF. Er lebt mit seiner Familie in Ghanas Hauptstadt Accra. Sein Buch «Warum die Zukunft afrikanisch ist. Eine Reise entlang der Küste, die das 21. Jahrhundert prägen wird» erscheint am 6. Oktober im Aufbau-Verlag und kann vorbestellt werden.
Ein Artikel aus der «NZZ am Sonntag»
2 Kommentare
Ester Mottini
vor 2 Stunden
Klingt ja sehr enthusiastisch die Reportage von Fabian Urech, wie sieht es aber mit der Infrastruktur aus, wenn, wie es darin heisst, täglich "neue, oft notdürftig zusammengezimmerte Häuser, manchmal auch nur Zelte" entstehen? "neu, chaotisch, jung" ist allein noch nicht "zukunftsgerichtet". Nun denn, ich wünschte, diese Probleme wären nicht die unsrigen. Der nicht abreissende Zustrom von Menschen aus Afrika und anderen Weltgegenden nach Europa spricht trotz der Binnenwanderung innerhalb von Afrika eine andere Sprache.
Christoph Strauch
vor 3 Stunden
Ich musste ein wenig schmunzeln…. Nigeria befindet sich teilweise im Bürgerkrieg. Selbst in den davon nicht betroffenen Regionen im Süden besteht keine Rechtssicherheit. Das Wirtschaftswachstum ist zu gering um auch ärmeren Bevölkerungsteilen zu einem besseren Leben zu verhelfen. Natürlich besteht migrationsdruck….
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