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- Börsen-Ticker: SMI dreht vorbörslich ins Minus - Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien - Konflikt am Golf treibt Ölpreis an - Franken stabil
+++Märkte+++
Die Schweizer Börse steht vor einem knapp gehaltenen Börsenbeginn.
aktualisiert um 08:29
Von Thomas Marti

Ein Erdöltanker im Wilhelmshaven, Deutschland (2026).
Quelle: imago/Hans Blossey08:29
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
ABB: ODDO BHF SCA erhöht das Kursziel auf 86 von 85 Fr. und belässt die Einstufung auf Neutral.
ABB: Octavian bestätigt Rating Buy und erhöht das Kursziel auf 94 von 93 Fr.
ABB: ZKB bestätigt Einstufung Übergewichten, sieht fairen Wert bei 92 Fr.
AMS Osram: Research Partners bestätigt Rating Verkaufen mit einem neuen Kursziel von 7,90 nach 8,50 Fr.
Ascom: Research Partners hält an Einstufung Kaufen fest, senkt aber das Kursziel auf 9,30 von 10,20 Fr.
Bachem: CFRA nimmt die Abdeckung mit der Einstufung Buy und einem Kursziel von 74 Fr. auf.
Clariant: Morgan Stanley reduziert auf Underweight von Equalweight und senkt das Kursziel auf 7,00 von 8,10 Fr.
BKW: Kepler Cheuvreux reduziert das Kursziel auf 145 von 160 Fr. mit Rating Hold.
DocMorris: UBS erhöht das Kursziel auf 10,70 Fr. und erhöht das Rating von Sell auf Neutral.
Georg Fischer: Kepler Cheuvreux erhöht das Kursziel auf 66 von 62 Fr. mit Rating Hold unverändert.
Mobilezone: Research Partners senkt das Kursziel auf 15,50 von 16,10 Fr. mit Einstufund Halten.
UBS: Citigroup erhöht das Kursziel auf 41,60 von 36,40 Fr., Einstufung Neutral wie gehabt.
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08:05
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der Bank Julius Bär vorbörslich 0,1 Prozent tiefer indiziert, nachdem die IG Bank am frühen Morgen noch höhere Kurse in Aussicht stellte. ABB stehen 0,4 Prozent höher, alle anderen 19 Titel notieren leicht tiefer.
Im SMIM legen Belimo nach Zahlen 5,8 Prozent zu und Polypeptide 6,5 Prozent nach einem Übernahmeangebot von Samsung Biologics. AMS Osram ziehen um 1,8 Prozent an, DocMorris nach einer Hochstufung um 2,3 Prozent und Galderma um 0,5 Prozent. Alle anderen Mid Caps geben leicht nach.
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07:36
Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Gewinnen in den Handel starten. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex 0,3 Prozent niedriger bei 24'830 Punkten geschlossen. Für fallende Kurse an den Börsen in Europa und in den USA sorgte ein erneuter Ausverkauf im Technologiesektor. Im Mittelpunkt am Montag steht erneut die Inflation. Von Reuters befragte Experten erwarten, dass die deutschen Erzeugerpreise im Juni um 0,2 Prozent zum Vormonat gesunken sind. Im Mai hatten sie noch um 0,3 Prozent angezogen. In der Statistik werden die Preise für Produkte von Herstellern geführt, bevor sie etwa in den Gross- und Einzelhandel kommen. Sie gelten als frühe Signalgeber für die allgemeine Inflation.
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07:33
Die Ölpreise sind am Montag im frühen Handel wegen des sich weiter verschärfenden Iran-Kriegs erneut gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kletterte in der Nacht von Sonntag auf Montag um bis zu fast vier Prozent auf 91,42 US-Dollar und damit zum ersten Mal seit Anfang Juni über die Marke von 90 Dollar. Das Niveau konnte der Brent-Preis nicht ganz halten. Zuletzt zog er um 2,4 Prozent auf 90,20 Dollar an. Seit Anfang Juli verteuerte sich die globale Öl-Referenzsorte um fast 30 Prozent.
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07:10
Aktienanleger erleben erneut eine durch KI ausgelöste Verunsicherung, doch die asiatischen Tech-Schwergewichte Südkorea und Taiwan könnten sich als widerstandsfähig erweisen. Das Auftauchen von Moonshot AI weckt Erinnerungen an die Turbulenzen, die DeepSeek Anfang 2025 auslöste. Die Marktentwicklung seither ist jedoch bemerkenswert. Trotz der jüngsten Volatilität haben der Kospi und der Taiex den Hang Seng Tech Index deutlich übertroffen. Anleger müssen weiterhin hinterfragen, wie weit verbreitet die Produkte tatsächlich sein werden, insbesondere da die Behörden in den USA und China in der Vergangenheit den Zugang zu strategisch wichtigen Technologien eingeschränkt haben. Dies könnte die mittelfristigen Auswirkungen auf börsennotierte Unternehmen weniger gravierend ausfallen lassen, als die aktuelle überstürzte Reaktion vermuten lässt.
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06:26
Der Swiss Market Index (SMI) legt bei der IG Bank 0,15 Prozent zu, trotz höherer Ölpreise. Die anziehenden US-Futures sorgen für etwas Unterstützung am Schweizer Markt.
Bevor im Wochenverlauf die Berichtssaison einem ersten Höhepunkt entgegensteuert, legt am Montag vor Börsenbeginn einzig Belimo die Halbjahreszahlen vor.
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06:17
Die asiatischen Aktienmärkte haben am Montag nachgegeben. Der eskalierende Konflikt am Golf trieb die Ölpreise in die Höhe und schürte Inflationsängste. Das US-Militär flog den neunten Tag in Folge Luftangriffe auf Ziele im Iran, der seinerseits Ziele in der Region angriff. Der sprunghafte Anstieg der Energiepreise hat die Inflationssorgen neu entfacht, obwohl die US-Verbraucherpreise in der vergangenen Woche überraschend niedrig ausgefallen waren. «Unsere Prognose geht davon aus, dass die Fed erst 2027 allmählich auf Zinserhöhungen umschwenkt; die Risiken verschieben sich jedoch in Richtung eines früher als erwarteten Zinsschritts», sagte Bruce Kasman, Chefvolkswirt bei JPMorgan. Er verwies auf eine zuletzt restriktivere Rhetorik der US-Notenbank. Zudem dürfte der jüngste Ölpreissprung der Europäischen Zentralbank (EZB) Sorgen bereiten. Die EZB kommt am Donnerstag zusammen und wird den Leitzins nach der Erhöhung im Juni voraussichtlich bei 2,25 Prozent belassen.
Die Börse in Tokio blieb feiertagsbedingt geschlossen. In der vergangenen Woche hatte der japanische Leitindex Nikkei wegen eines Ausverkaufs bei Technologiewerten 6,4 Prozent eingebüsst. Der breit gefasste MSCI-Index für Aktien aus dem asiatisch-pazifischen Raum ausserhalb Japans gab um 0,3 Prozent nach, während chinesische Standardwerte um 1,4 Prozent zulegten. Die von Halbleiterwerten dominierte südkoreanische Börse verlor 0,6 Prozent. In der Vorwoche war der Markt bei stark schwankenden Kursen um fast neun Prozent eingebrochen.
Mit Spannung wird in dieser Woche die Flut der Quartalszahlen erwartet: Unter anderem legen Alphabet, Intel und Tesla ihre Zahlen vor. Die Analystin Savita Subramanian von der Bank of America bleibt für die Gewinnaussichten zuversichtlich. Sie rechnet damit, dass die Ergebnisse die Markterwartungen um fünf Prozent übertreffen werden. Dies entspräche einem Gewinnwachstum von 28 Prozent. Der Technologiesektor dürfte mehr als die Hälfte des Wachstums beisteuern. Für die Halbleiterbranche wird im Jahresvergleich ein Anstieg von rund 130 Prozent erwartet.
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06:13
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 162,35 Yen und legte leicht auf 6,7709 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8073 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1440 Dollar und zog leicht auf 0,9237 Franken an.
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06:09
Am Sonntag durchfuhren wenige Schiffe die Strasse von Hormus. «Je länger die Meerenge geschlossen bleibt und der Krieg eskaliert, desto grösser ist das Risiko, dass die Ölpreise auf etwa 150 Dollar je Barrel steigen müssten, damit sich die Nachfrage an das geringere Angebot anpasst», sagte Shane Oliver, Chef-Anlagestratege beim Vermögensverwalter AMP. «Das ist nicht unser Basisszenario, bleibt jedoch ein erhebliches Risiko.» Der Preis für Nordseeöl der Sorte Brent stieg erstmals seit mehr als einem Monat auf über 90 Dollar je Barrel, er verteuerte sich um 2,4 Prozent auf 90,17 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 2,2 Prozent fester bei 84,27 Dollar.
06:05
Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag mit einem Minus von 0,8 Prozent bei 52'146,42 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 verlor 1,0 Prozent auf 7457,69 Zähler, und der technologielastige Nasdaq gab 1,4 Prozent auf 25'520,24 Stellen nach.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)