Stand: 15.09.2026, 19:00 Uhr
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Nur Sekunden fehlten: Ein Condor-Airbus musste vor dem Flughafen Frankfurt durchstarten und landete stattdessen in Köln/Bonn.
Frankfurt – Die Piste war schon in Sichtweite – und dann ging plötzlich doch nichts mehr. Ein Airbus A320 von Condor befand sich am späten Freitagabend, 11. September, im finalen Landeanflug auf den Flughafen Frankfurt, als der Tower kurz vor Mitternacht die Landeerlaubnis verweigerte. Der Jet musste durchstarten und Richtung Köln/Bonn abdrehen. Davon berichtete zuerst das Portal „aerotelegraph.com“.
Auslöser des dramatischen Wettlaufs gegen die Uhr war demnach eine technische Störung: Wegen einer Fehlermeldung startete Flug DE1809 aus Olbia auf Sardinien erst um 22.39 Uhr statt planmäßig um 20.15 Uhr. Für die Crew bedeutete das automatisch Zeitdruck, denn am Flughafen Frankfurt gilt zwischen 23 und 5 Uhr ein striktes Nachtflugverbot. Verspätete Maschinen dürfen zwar noch bis Mitternacht landen – doch danach ist Schluss.
Landung „sehr knapp“ ins Nachtflugverbot gefallen – Condor-Flieger scheitert in letzter Sekunde
Die Piloten holten auf dem Flug übers Mittelmeer und die Alpen kräftig Zeit auf. Flugdaten des Trackingdienstes Airnav Radar zeigen, wie knapp es tatsächlich wurde: Um 23.59 Uhr befand sich der Airbus mit dem Kennzeichen D-ASGE bereits nur noch rund 300 Meter über dem Boden und wenige Kilometer von der Landebahn entfernt. Bei einer Geschwindigkeit von etwa 300 Kilometern pro Stunde blieben der Crew somit nur wenige Sekunden – die am Ende nicht reichten.
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Condor bestätigte, dass die Landung „sehr knapp“ in das Verbot gefallen sei. Die Crew brach den Anflug ab und steuerte stattdessen Köln/Bonn an, wo kein vergleichbares Nachtflugverbot gilt. Dort setzte die Maschine gegen 0.30 Uhr auf. Für die Passagiere war die Reise damit aber noch nicht zu Ende: Per Bus ging es anschließend zurück zum eigentlichen Ziel.