GTA 6: Fake-Demo lockt Gamer in die Malware-Falle

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GTA 6 sorgt nicht nur für Vorfreude bei Gamer:innen. Auch Cyberkriminelle bedienen sich des Hypes. Sie stellen vermeintliche Demos des Rockstar-Spiels ins Netz. Was du wirklich bekommst, wenn du die angebliche Testversion von GTA 6 herunterlädst.

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Demo zu GTA 6? Hacker locken Gamer in die Malware-Falle

Im Netz kursiert eine Demo von GTA 6. Doch damit sollen Gamer:innen in die Falle gelockt werden. (Bild: Shutterstock/Miguel Lagoa)

Rockstar Games hat bei Grand Theft Auto 6 endlich die Karten auf den Tisch gelegt. Über Netflix und später auch auf Youtube gab es eine knappe halbe Stunde Gameplay-Material aus dem Open-World-Spiel zu sehen. Gamer:innen auf der ganzen Welt sind gehypt und können es kaum erwarten, ihre Hände an GTA 6 zu bekommen. Doch diese Vorfreude wird jetzt zur Gefahr.

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GTA 6: Demo entpuppt sich als Malware

Wie Malwarebytes berichtet, tauchten schon vor der Gameplay-Enthüllung im Netz erste Webseiten auf, die eine Demo zu GTA 6 versprechen. Die Webseiten sehen dabei aus, wie die Seite des Entwicklerstudios Rockstar Games und werben für die Testversion mit offiziellem Promomaterial. Zudem wurde auf den Fake-Webseiten auch auf den großen Gameplay-Reveal auf Netflix hingewiesen, um den Anschein zu erwecken, es würde sich tatsächlich um eine Seite von Rockstar Games handeln.

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Über einen großen Button mit der Aufschrift „Play Now“ könnten sich Gamer:innen angeblich eine Demo von GTA 6 sichern und erste Runden durch Vice City drehen. Hier sollten Gamer:innen schon ins Stutzen kommen. Denn Rockstar Games hat GTA 6 nur für PS5 und Xbox Series X/S angekündigt. Eine PC-Version ist bisher nicht offiziell und dürfte wohl noch eine Weile auf sich warten lassen.

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Zudem ist die Datei „gta6_installer.exe“ lediglich 1,1 Megabyte groß. Das ist deutlich weniger Platz, als ein GTA 6 benötigen würde. In der Theorie könnte es sich noch um einen Launcher handeln, der dann die benötigten Dateien extra herunterlädt. Tatsächlich landet aber ein Infostealer auf dem PC der Gamer:innen, der es primär auf Browser und darin befindliche Daten abgesehen hat.

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Hinweis zum Datenschutz

Laut Malwarebytes gehört der Infostealer zur Vidar-Familie und ist in der Szene recht bekannt. Das Tool sucht im Browser nach gespeicherten Logins, Session-Cookies und der Historie der besuchten Seiten. Insgesamt kann der Infostealer dabei 19 verschiedene Browser ins Visier nehmen, darunter Chrome, Edge, Firefox, Opera und Vivaldi. Für Gamer:innen, die auf die GTA-6-Demo hereingefallen sind, ist das oftmals gar nicht ersichtlich. Denn der Infostealer agiert unbemerkt im Hintergrund. Sie dürften sich lediglich wundern, warum die Datei nichts macht, wenn sie doppelt angeklickt wird.

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Hinweis zum Datenschutz

Wer sich die falsche GTA-6-Demo auf den Rechner geladen hat, sollte das Gerät zunächst mit einem Anti-Viren-Programm scannen und auffällige Dateien in die Quarantäne verschieben lassen. Laut Malwarebytes sollte dann ein anderes, nicht infiziertes Gerät, genutzt werden, um sämtliche Passwörter und E-Mail-Adressen zu ändern und über Funktionen wie „Auf allen Geräten ausloggen“ aktive Sessions zu terminieren. Nach diesen Änderungen solltest du wichtige Accounts genau im Blick behalten, ob sie womöglich übernommen wurden. Wende dich dann an den verantwortlichen Support, um größere Schäden zu verhindern und dein Konto zurückzubekommen.

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