„Der Weg ist das Ziel“: Student reist mit E-Auto quer durch Skandinavien – und wird komplett überrascht

Stand: 15.07.2026, 07:00 Uhr

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Statt direkt nach Hause ging es weit gen Norden: Ein 26-Jähriger aus Herne erfüllte sich nach dem Studium einen Traum. Er fuhr mit dem E-Auto durch Skandinavien.

Herne – Drei Wochen im Auto leben, knapp 5000 Kilometer durch Nordeuropa fahren und dabei alle Wetterlagen mitnehmen – für Kilian Konopka aus Herne war genau das der perfekte Abschluss seines Erasmus-Aufenthalts in Helsinki. Der 26 Jahre alte Chemie-Masterstudent wählte nicht den direkten Weg nach Hause, sondern entschied sich „für einen kleinen Umweg“ ans norwegische Nordkap. Und das in seinem Hyundai Inster Primome Long Range – einem E-Auto. Seine Erfahrungen teilte er auf Reddit, wo er mehr als 1200 Upvotes – äquivalent zu Likes auf anderen Plattformen – bekam.

Reise ans Nordkap mit dem E-Auto

Eindrücke von der Reise mit dem E-Auto ans Nordkap. © Kilian Konopka

Begleitet wurde Konopka von einem Freund, der extra mit seinem Motorrad aus Deutschland angereist war. Die Reise war aber keine Schnapsidee, sondern von langer Hand geplant. „Wenn man eh schon mal in Helsinki ist, dann kann man auch noch zum Nordkap fahren“, meint er im Gespräch mit wa.de. Bestimmte Orte – außer natürlich das Nordkap – wurden nicht angefahren, das Motto der beiden Freunde lautete: „Der Weg ist das Ziel.“

5000 Kilometer mit dem E-Auto ans Nordkap in Norwegen

Herausfordernd sei die Reise mit dem E-Auto für Konopka nicht gewesen, bereits vor zwei Jahren sei er mit dem Gefährt nach Stockholm in Schweden und zurück gereist. „Ich hatte gar keine Bedenken vor und während der Reise. Die nordischen Länder sind etwas weiter als wir, was die Elektromobilität betrifft“, erklärt er. Beim Laden gab es gelegentlich mal Schwierigkeiten, aber es bestand zu keinem Zeitpunkt die Sorge, irgendwo nicht anzukommen. Wer mit dem E-Auto in den Urlaub fährt, sollte aber auf jeden Fall diese Tipps kennen.

Reise ans Nordkap mit dem E-Auto

Reise ans Nordkap mit dem E-Auto – für Kilian Konopka kein Problem. © Kilian Konopka

Mit eisigen Temperaturen habe Konopka gerechnet. Was ihn dagegen wirklich kalt erwischt habe, seien die Mückenschwärme gewesen. „Davon wurden wir schon böse überrascht“, stellt er klar. Begeistert war der 26-Jährige dafür von der Gastfreundlichkeit der Menschen auf der Reise.

Nächster Trip mit dem E-Auto ist Richtung Südeuropa geplant

Sein Fazit zu den knapp drei Wochen: „Es war einfach nur geil“, und er fügt an: „Ich würde die Reise auf jeden Fall nochmal machen und es auch jedem empfehlen.“ Der nächste Trip ist bereits in Planung. Nach dem hohen Norden soll es im nächsten Jahr Richtung Südeuropa gehen – natürlich wieder mit dem E-Auto.