Die Jagd nach dem Weltrekord geht weiter: Audrey Werro siegt auch in Brüssel über die 800 m
Die Schweizer Leichtathletin läuft beim Diamond-League-Final in Brüssel wieder einen Meeting-Rekord. Damit holt sich die Freiburgerin wie im letzten Jahr den Diamanten.
05.09.2026, 22.22 Uhr
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Aktualisiert
Derzeit unschlagbar: Audrey Werro in Brüssel.
Omar Havana / AP
(sda) Audrey Werro läuft beim Diamond-League-Final in Brüssel zum Sieg. Die Schweizer Leichtathletin setzt sich über 800 Meter knapp vor Femke Broeders-Bol durch.
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Die 22-Jährige kam in 1:54,75 Minuten ins Ziel, was erneut Meeting-Rekord bedeutete. Bereits bei ihren fünf vorherigen Starts in dieser Diamond-League-Saison hatte Werro jeweils die schnellste Zeit gelaufen, die an den entsprechenden Orten je erzielt worden war. Der Weltrekord von 1:53,28 bleibt weiterhin das Ziel der überlegenen Schweizerin.
In Brüssel kam ihr Femke Bol allerdings sehr nahe. Nur sechs Hundertstel fehlten der Niederländerin, die über 800 m immer stärker wird. Olympiasiegerin Keely Hodgkinson fehlte wie bereits in Zürich. Nächste Woche könnte es bei den Ultimate Championships in Budapest jedoch zum nächsten Aufeinandertreffen der drei Spitzenläuferinnen kommen. Eine ebenfalls starke Leistung zeigte Veronica Vancardo, die sich mit 1:58,66 Minuten auf Platz 4 klassierte.
Platz 2 für Angelica Moser
Im Stabhochsprung musste sich Angelica Moser mit Platz 2 begnügen. Die Schweizerin übersprang zwar 4,80 m im ersten Versuch, konnte sich dann aber nicht mehr steigern. Die 28-Jährige kann auf eine Saison mit sieben Podestplätzen in der Diamond League zurückblicken. Der Sieg ging jedoch an die Amerikanerin Hana Moll, die nach 4,86 auch die 4,91 m übersprang.
Bei den Männern ging Dominic Lobalu über 5000 m leicht angeschlagen an den Start. In einem schnellen Rennen hielt er lange mit der Spitzengruppe mit, am Ende fehlte ihm die nötige Kraft jedoch. Mit 12:56:07 wurde er Achter. Auch Timothé Mumenthaler gelang über 200 m kein Exploit. Mit 20,52 wurde der Genfer Siebter, konnte sich im Gegensatz zu Lobalu aber über die Qualifikation für die Ultimate Championships freuen.
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