Dieser BVB-Profi bricht Urlaub ab: Klub verkündet Kader für Japan-Reise

Noch nullneun Tage bis zum Abflug und der Kader für den Japan-Trip nimmt Form an. Am 26. Juli hebt der BVB-Tross in Richtung Fernost mit Testspielen gegen Cerezo Osaka und den FC Tokyo im Gepäck ab. Diese Redaktion hatte bereits berichtet, dass die deutschen Nationalspieler nach dem frühen WM-Aus – bis auf den verletzten Nico Schlotterbeck – an Bord der Maschine zu erwarten sind. Jetzt hat der Klub den vorläufigen Kader für die achttägige Tour offiziell bekannt gegeben.

Mit dabei sein werden: Alexander Meyer, Patrick Drewes, Diant Ramaj, Yan Couto, Waldemar Anton, Jobe Bellingham, Felix Nmecha, Serhou Guirassy, Maximilian Beier, Carney Chukwuemeka, Fabio Silva, Joane Gadou, Daniel Svensson, Justin Lerma, Filippo Mane, Samuele Inacio, Mathis Albert, Almugera Kabar, Takato Yamamoto, Luca Reggiani.

Chukwuemeka dabei, Fokus auf Yamamoto

Nicht mit an Bord sind dagegen die WM-Fahrer Gregor Kobel, Ramy Bensebaini, Julian Ryerson und Marcel Sabitzer. Auch Emre Can (Kreuzbandriss) und Schlotterbeck (Sprunggelenksverletzung) bleiben zu Hause. Auch der brasilianische Neuzugang Kaua Prates wird nach Oberschenkelproblemen fehlen. Überraschend ist, dass Chukwuemeka mitreist, Sabitzer aber nicht. Beide schieden mit Österreich in der K.o.-Phase gleichzeitig gegen Spanien aus.

Der Hintergrund: Chukwuemeka verkürzt seinen Urlaub, um bestmöglich vorbereitet bei Cheftrainer Niko Kovac zurückzukehren. Der Neu-Österreicher nimmt sich offenbar viel vor für die kommende Saison – nach einem ersten vollen Jahr, das sportlich nicht nach Plan verlief, will er endlich durchstarten. Zudem bestritt im Vergleich zu ihm sein Teamkollege Sabitzer jedes WM-Spiel über 90 Minuten.

Ein weiterer Fokus in Japan liegt auf Neuzugang Takato Yamamoto, für den die Reise in die Heimat zur besonderen Bühne wird. Der Mittelfeldspieler ist eigentlich für die U23 eingeplant, soll den Klub in seinem Herkunftsland aber bestmöglich repräsentieren.

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Kovac sagte im Vereins-Interview bereits: „Wir wollen mit guten, talentierten jungen Spielern erfolgreich sein. Ich gebe Carsten Cramer recht, es wird immer wieder Aufs und Abs geben. Wenn das dann vielleicht auch so passiert, muss man ein bisschen Nachsicht walten lassen.“ Ob bis zum Abflug noch weitere Transfers wie Karetsas über die Bühne gehen, bleibt abzuwarten.