Dirndl-Alarm auf dem Wegener-Hof – Club der Ehemaligen ist Oktoberfest-Gastgeber und über 350 Gäste feiern mit

Stand: 09.09.2026, 19:55 Uhr

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Der Club der Ehemaligen (Junggesellen) in Wiensen veranstaltete erstmals ein "Heuboden Halli-Galli". Der Verein begrüßte über 200 Gäste bei seinem Oktoberfest und feierte bis in die Nacht bei bayerischen Speisen und fetziger Musik durch die Weserbergland-Musikanten in Wegeners Scheune.

Tanzspaß auf dem Heuboden: Die Weserbergland-Musikanten sorgten für Oktoberfeststimmung. © Foto: Roland Schrader

Wiensen – „Wir veranstalten ein Heuboden-Halli-Galli“, warb der „Club der Ehemaligen“ aus Wiensen und konnte am Wochenende nur staunen. Mehr als 350 Gäste, die meisten in Dirndl oder Lederhosen, stürmten Wegeners Scheune mitten im Dorf und feierten bis tief in die Nacht.

Der Club der Ehemaligen (Junggesellen) in Wiensen veranstaltete erstmals ein "Heuboden Halli-Galli". Der Verein begrüßte über 200 Gäste bei seinem Oktoberfest und feierte bis in die Nacht bei bayerischen Speisen und fetziger Musik durch die Weserbergland-Musikanten in Wegeners Scheune.

Passend gekleidet: Die meisten Gäste beim Heuboden-Halli-Galli in Wegeners Scheune feierten zünftig in Dirndl oder Lederhosen. © Foto: Roland Schrader

„Die Premiere des Halli-Galli im Solling ist geglückt“, freut sich Ehemaligen-Chef Dirk Lange, während er auf die zahlreichen tanzenden Paare schaut. Für die passende Musik sorgten die Weserbergland-Musikanten, die bisher zusammen mit dem Junggesellenverein Oedelsheim auf der Steimke eine Scheunengaudi veranstaltet hatten. Als es hieß, dass diese Gaudi ausfalle, trat der Club der Ehemaligen auf den Plan, um den beliebten Spaß weiterzuführen. Vereinsmitglied Lukas Wegener und seine Frau Julia stellten ihren Hof zur Verfügung. Alle 40 Mitglieder standen dahinter und halfen beim Auf- und Ablauf fleißig mit.

Die Ehre des Fassbieranstichs hatten die Gastgeber Lukas und Julia Wegener. Thomas Koch und Gabi Scharberth von der Bergbräu-Brauerei Uslar hatten dafür extra ein hölzernes 30-Liter-Fass mitgebracht. „Das ist der letzte Bierfassanstich auf einem Oktoberfest“, meinte Koch mit Blick auf die Ende des Monats bevorstehende Schließung der Brauerei. „Wir sind stolz, dass wir noch einmal mit Bergbräu-Bier feiern durften“, freute sich Dirk Lange.

Das Freibier fand reißenden Absatz. Lange Schlangen bildeten sich auch an der Essensausgabe, wo typische bayerische Speisen wie Leberkäse, Krustenbraten und Brezel serviert wurden. Bis drei Uhr nachts feierten die Gäste. Der Club der Ehemaligen kann sich eine Wiederholung vorstellen.

Ob es gleich im nächsten Jahr sein werde, blieb zunächst offen.