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Eine Bestandsaufnahme: Der GPU‑Markt dünnt sich weiter aus und die Preise sind zu hoch
Während die Grafikkartenpreise kontinuierlich stiegen, verschwinden diverse ältere GPUs komplett vom Markt beziehungsweise werden zu Mondpreisen verkauft. Wie schaut es bei Ada Lovelace, RDNA 3 und Arc Alchemist aus?
Von neuen Grafikkarten ist aktuell keine Spur, aktuelle werden immer teurer und Modelle der jüngeren Vergangenheit sind immer schlechter erhältlich. Wer derzeit auf der Suche nach guten und erschwinglichen Grafikkarten ist, hat es also schwer und sollte sich bei PCGH darüber informieren, welche GPUs das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen. Welche Grafikkarten der vergangenen Generationen ansonsten bereits vom Markt komplett geschluckt worden sind beziehungsweise nur noch zu nicht zu rechtfertigenden Mondpreisen angeboten werden, zeigen wir in diesem Artikel.
Alle folgenden Daten zu Preisen und Verfügbarkeit von Grafikkarten basieren auf den Angaben im PCGH-Preisvergleich.
Ada Lovelace, RDNA 3 und Arc Alchemist: Das Angebot wird immer dünner
Nvidias Ada-Lovelace-Generation an RTX-4000-Grafikkarten ist weitestgehend als End of Life zu bezeichnen. Alle Modelle und ihre Custom-Designs werden nur noch bei wenigen Händlern zu beinahe ausnahmslos überhöhten Preisen angeboten. Exemplarisch dafür steht die RTX 4070 Ti Super für Gaming-PCs, die nur noch über Amazon einmalig auf Lager erhältlich ist, dort aber für 1.490 Euro angeboten wird. Damit kommt die GPU dem Preis einer RTX 5080 nahe.
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Auch die erst 2022 veröffentlichte RDNA-3-Generation fordert ihre Opfer. Das Flaggschiff Radeon RX 7900 XTX mit 24 GiByte VRAM ist aktuell überhaupt nicht erhältlich, nicht einmal zu Mondpreisen. Die Radeon RX 7600 XT ist derweil nur über Amazon UK zu beziehen und das für 813 Euro, was absolut nicht lohnenswert erscheint. Ganz anders die Radeon RX 7600 ohne XT: Die bekommen Interessenten derzeit problemlos bei einer Vielzahl von Händlern.
Verhältnismäßig gut verfügbar ist zudem die Radeon RX 7900 XT, Kostenpunkt: mindestens 829 Euro. Bei der RX 7800 XT schwindet die Händlervielfalt bis auf Amazon herunter, wo die Grafikkarte als XFX Quicksilver-Modell ähnlich viel kostet wie die RX 7900 XT. Die 7900 GRE finden Interessenten ebenfalls nur noch für 800 Euro auf Amazon. Vom letzten RDNA-3-Modell, der Radeon RX 7700 XT, sind nur noch zwei Custom-Designs verfügbar, allerdings nicht ausschließlich auf Amazon.
Der Vollständigkeit halber schweift unser Blick noch auf Intel Arc Alchemist. Die Arc A770, das Flaggschiff der Generation, ist ausschließlich in der Sparkle-Edition für mindestens 477 Euro erhältlich. Die anderen Arc-A-Modelle sind vergleichsweise gut verfügbar. Die Arc A750 kommt sogar mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis innerhalb der Budget-Grafikkarten unter 300 Euro daher.
- Die Auswahl bei älteren RTX-4000- und RDNA-3-Modellen wird deutlich kleiner, während Restbestände teils näher an den Preisen aktueller GPUs liegen.
- PC-Spieler sollten ältere Grafikkarten deshalb nicht automatisch als günstige Alternative betrachten, sondern Verfügbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis gezielt mit aktuellen Modellen vergleichen.
- Generell gilt: Die aktuellen Grafikkartenpreise, insbesondere von Oberklassemodellen, fallen – auch aufgrund der Speicherkrise – enorm hoch aus, weshalb Abwarten derweil sinnvoller sein kann als Aufrüsten.
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Quelle: PCGH-Preisvergleich