Erneut Kreuzbandriss: CSC-Innenverteidiger Urban wieder verletzt

Stand: 09.10.2026, 08:00 Uhr

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CSC 03 Kassel - SC 1960 HanauFußball Hessenliga 2026/202727.09.2026Foto: Andreas Fischer

Einschwören für die Wende: Nach Spielen ohne Sieg will der CSC 03 am Sonntag gegen Fernwald mal wieder drei Punkte holen. © Fischer, Andreas/Andreas Fischer

Marvin Urban hatte gerade sein Comeback gefeiert, nun reißt das Kreuzband erneut. Beim Heimspiel gegen Fernwald fehlt dem CSC 03 auch weiterhin Jan Iksal in der Abwehr.

Kassel – Der CSC 03 führt als 13. weiterhin das Trio der heimischen Teams in der Fußball-Hessenliga an. Doch so richtig zufrieden dürften sie am Kreisel zuletzt nicht gewesen sein. Nach den Erfolgen gegen den Hünfelder SV und den KSV Hessen II folgte ein 0:0 gegen den Hanauer SC und zuletzt wieder eine Niederlage beim 0:2 in Marburg. Schaut man auf die Tabelle, wartet am Sonntag ab 15 Uhr das nächste Heimspiel auf Augenhöhe. Denn der FSV Fernwald steht nur zwei Zähler vor den Rothosen auf Rang zehn.

Und schaut man auf die letzten Resultate der Mittelhessen, dann muss einem nicht unbedingt Angst und Bange werden. Der letzte Sieg datiert vom 5. September, ein 2:0 in Marburg. Danach liest sich die Ausbeute so: 1:1 in Pohlheim, 3:4 in Gießen, 0:0 gegen Eddersheim, 2:2 in Hummetroth und 2:2 gegen Walldorf. „Das ist eine gestandene Hessenliga-Mannschaft, die gut besetzt ist. Vor allem auf Spielmacher Johannes Hofmann müssen wir aufpassen. Insgesamt wird das ein hartes Stück Arbeit“, blickt CSC-Coach Jarek Matys voraus.

Einer wird dann nicht dabei sein, der gerade erst wieder fit geworden ist. Und es ist eine richtig bittere Nachricht. Marvin Urban stand zuletzt wieder vollumfänglich auf dem Platz, zog sich dann aber erneut einen Kreuzbandriss zu. „Er hatte am Montag richtig gut trainiert. Und dann passiert ihm das mit der letzten Aktion“, sagt Matys. Damit wird die Baustelle in der Abwehr einfach nicht kleiner, da auch Jan Iksal weiterhin ausfällt. Zudem musste Christoph Reuter im Laufe der Woche wegen Krankheit kürzertreten. „Ansonsten sind aber keine weiteren Hiobsbotschaften hinzukommen“, berichtet Matys.

Insgesamt zieht der Cheftrainer nach gut einem Drittel der Saison ein zufriedenes Zwischenfazit. „Natürlich hätten wir bei dem einen oder anderen Spiel gern einen oder auch drei Punkte mitgenommen, aber es gab auch andere Duelle, in denen es für uns glücklich lief. So gesehen kann ich mit der bisherigen Ausbeute schon leben“, sagt Matys. Die Hessenliga sei extrem ausgeglichen, auch gegen Topteam und Spitzenreiter Stadtallendorf habe man geführt und wäre nicht chancenlos gewesen.

Die Niederlage zuletzt in Marburg sorgte allerdings dann doch für etwas Ernüchterung. „Das Ergebnis geht leider in Ordnung. Sicher gab es Chancen auf beiden Seiten, aber nach der Pause haben wir keine Mittel mehr gefunden. Die 1:0-Führung hat dem Gegner dann in die Karten gespielt“, sagt Matys. In der vergangenen Saison gab es gegen den nächsten Gegner aus Fernwald eine 0:2-Niederlage im Hinspiel und ein 3:3 im Rückspiel. Damals trafen Jon Mogge, Lucas Altmann und Kevin Nennhuber. Von diesem Trio wird sich am Sonntag definitiv keiner in die Torschützenliste eintragen.