Ex-Bayern-Star den Tränen nah: James Rodríguez nimmt emotional Abschied von Kolumbien

Ex-Bayern-Star den Tränen nah

James Rodríguez nimmt emotional Abschied von Kolumbien

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16.09.2026 | 06:57 Uhr

James Rodríguez prägt eine Ära des kolumbianischen Fußballs: Nach 131 Einsätzen erklärt der Mann mit der Nummer 10 auf emotionale Weise seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft.

Mit einer emotionalen Videobotschaft hat Kolumbiens Rekord-Fußballer James Rodríguez seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. "Heute möchte ich aus tiefstem Herzen zu Euch sprechen. Nach vielen Jahren, vielen Spielen, vielen freudigen Momenten, aber auch schwierigen Zeiten habe ich das Gefühl, dass es an der Zeit ist, einen der wichtigsten Abschnitte meines Lebens abzuschließen", erklärte der ehemalige Profi des FC Bayern München auf Instagram zum Ende seiner Zeit in der kolumbianischen Auswahl.

Rodríguez lief 15 Jahre lang für Kolumbien auf und ist - nach FIFA-Kriterien - mit 131 Einsätzen der Rekordnationalspieler des südamerikanischen Landes. "Dieses Trikot zu tragen, war ein Traum, aber auch eine enorme Verantwortung", so der heute 35-Jährige, der mit 31 Toren nach Radamel Falcao der zweitbeste Torjäger der "Cafeteros" ("Kaffeebauern") ist.

Bester Torschütze der WM 2014

Den Höhepunkt seiner Nationalmannschaftskarriere erreichte Rodríguez bei der WM 2014 in Brasilien, wo er mit sechs Treffern bester Turniertorschütze wurde und Kolumbien das Viertelfinale erreichte - bis heute die kolumbianische Bestmarke. 2024 wäre Rodríguez bei der Copa América mit seinem Team fast der große Wurf geglückt. Doch im Finale musste sich "La Tricolor" Argentinien mit 0:1 geschlagen geben.

"Danke für jedes Spiel, jede Freude, jede Träne und jeden gemeinsamen Traum. Die Farben der kolumbianischen Nationalmannschaft zu vertreten, war eine der größten Ehren meines Lebens. Danke, Kolumbien. Für immer", sagte Rodríguez den Tränen nahe.

"Heute verabschieden wir uns nicht nur von einem außergewöhnlichen Fußballer, sondern von einer Legende, die einen Wendepunkt markiert hat. James Rodríguez hat den Stolz eines ganzen Landes (...) an die Spitze des Weltfußballs getragen", würdige Ramón Jesurún, der Präsident des kolumbianischen Fußballverbands FCF, den Spieler mit der Nummer 10.

Verwendete Quellen: ntv.de, tno/dpa