Stand: 24.09.2026, 19:00 Uhr
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Thomas Rest sen. war seit 1975 bei der Benediktbeurer Feuerwehr aktiv und bekleidete dort viele Ämter. Sein Sohn sagt, mit dem plötzlichen Tod habe niemand gerechnet.
Benediktbeuern – Die Feuerwehr prägte das Leben von Thomas Rest sen.. Viele Jahrzehnte war er in der Benediktbeurer Wehr sowie im Unterstützungsverein für Brandfälle Benediktbeuern und Umgebung aktiv. Nun ist der Bezirkskaminkehrermeister im Alter von 67 Jahren verstorben.
Rest war Bezirkskaminkehrmeister
Rest trat 1975 in die Feuerwehr des Klosterdorfs ein und engagierte sich hier auf vielfältige Weise: Unter anderem war er zwölf Jahre Gerätewart und bekleidete von 2015 bis 2021 das Amt des Ersten Vorsitzenden. „Er war immer hilfsbereit, entgegenkommend und offenherzig“, beschreibt der langjährige Kreisbrandmeister und amtierende Vizebürgermeister von Benediktbeuern, Hanns-Frank Seller, den Verstorbenen. Beide haben über viele Jahre eng bei der Wehr zusammengearbeitet.
Die Aktiven der Wehr müssten sich bei Einsätzen jederzeit aufeinander verlassen können: Und auf Thomas Rest habe man sich immer verlassen können. Als Kaminkehrermeister, der über viele Jahre mit Lenggries und der Jachenau einen eigenen Bezirk betreute, habe der Benediktbeurer zudem viel Fachwissen besessen, das für die Feuerwehr von „unschätzbarem Wert“ gewesen sei, so Seller, der selbst noch aktiver Feuerwehrmann ist. Rest selbst schied 2023 altersbedingt aus dem aktiven Dienst aus. Er sei der Wehr aber weiterhin eng verbunden geblieben, so Seller. Unter anderem habe er einen Seniorenstammtisch gegründet.
Bis zu seinem Tod aktiv war Rest im Unterstützungverein für Brandfälle. Seit 2011 war er hier als Zweiter Vorsitzender tätig. Ab 2013 sei er zudem Obmann von Benediktbeuern und Ried gewesen, so Seller, der der Erste Vorsitzende des Vereins ist. „Mit großem Engagement und Sachverstand“ habe der Verstorbene dieses Ehrenamt ausgefüllt. Als Brandgutachter sei seine fachliche Kompetenz „überaus geschätzt“ und ein „wesentlicher Baustein“ für die Beurteilung von Brandschäden gewesen.
Sein Sohn Thomas beschreibt seinen Vater, mit dessen plötzlichem Tod niemand gerechnet hatte, als geselligen und sehr hilfsbereiten Mann, der „fürs ganze Dorf“ da gewesen sei, wenn es nötig war. Auch ihn und seine beiden Brüder habe der Verstorbene immer unterstützt. „Und seine fünf Enkel waren sein Ein und Alles.“