F-Droid 2.0 ist in Kotlin von Grund auf neu geschrieben worden. Neben einem neuen Design soll eine neue Menüstruktur Übersicht bieten.
Die Entwickler des Open-Source-Appstores F-Droid haben die neue Version 2.0 angekündigt. Das Update ist dem Team zufolge(öffnet im neuen Fenster) die größte Aktualisierung von F-Droid seit zehn Jahren. Die neue App baut auf der alten auf, wurde in weiten Teilen aber komplett neu geschrieben – in Kotlin.
Eine der auffälligsten Neuerungen dürfte das auf Googles Material Design aufbauende Aussehen mit kleineren App-Logos sein. Auf Screenshots wirkt das verglichen mit der alten Version von F-Droid übersichtlicher. Außerdem bekam F-Droid 2.0 ein neues Menüdesign.
Die Navigationsleiste besteht jetzt nicht mehr aus fünf Einträgen, sondern nur noch aus dreien: Discover, Search und My Apps, worüber alle installierten Anwendungen direkt einsehbar sind. Über Discover sollen Nutzer künftig einfacher neue Apps entdecken können. Die Umfeld-Funktion und die Einstellungen wanderten an den oberen Bildrand. Die Kategorien wurden in den Discover-Menüpunkt integriert.
Mehr Kategorien für leichteres Auffinden von Apps
Die Anzahl an Kategorien erweiterte F-Droid eigenen Angaben zufolge signifikant. Das neue F-Droid enthält zahlreiche spezialisierte Kategorien, die es leichter machen sollen, einen bestimmten Typ von Apps zu finden. Um dennoch eine gewisse Gruppierung zu haben, gibt es die Meta-Kategorien.
Auch die Suche wurde verbessert. Mit ihr können Nutzer nicht mehr nur nach App-Namen suchen, sondern auch nach Funktionen von Anwendungen. Die Suchergebnisse lassen sich mit Filtern sortieren, in denen unerwünschte Aspekte angegeben werden können.
Apps werden künftig automatisch aktualisiert, die Pull-to-Refresh-Geste ist nicht mehr notwendig. Für Nutzer, denen die Verwendung bestimmter Apps zur Gefahr werden könnte, setzte das Entwicklerteam auch wieder eine Reihe von Sicherheitsmaßnahmen um.
Dazu zählen die Unterstützung von Tor sowie ein Panic-Mode, der F-Droid als Taschenrechner-App tarnt. Gestrichen wurde die Möglichkeit, auf Knopfdruck Apps zu entfernen. Dies sei sehr aufwendig zu programmieren und nur für eine sehr kleine Nutzergruppe wichtig.
Bessere Codebase soll mehr Zeit für neue Funktionen bringen
Mit der Neuprogrammierung von F-Droid wollten die Entwickler auch eine Codebase bieten, die einfacher zu pflegen ist. Dadurch sollen Ressourcen frei werden, die für die Entwicklung neuer Programmfunktionen verwendet werden können. F-Droid 2.0 soll in den kommenden Wochen stufenweise verteilt werden.
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