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Gears of War: E-Day sammelt starke Wertungen und erreicht über den Game Pass ein großes Publikum. Verkauft wurde das Spiel trotzdem vergleichsweise selten. Der Unterschied zwischen Reichweite und Verkäufen fällt enorm aus
Gears of War: E-Day ist erst seit wenigen Tagen erhältlich. Laut Alinea Analytics wurden bislang rund 230.000 Exemplare verkauft. Davon entfallen etwa 168.000 auf Steam und nur 62.000 auf das Xbox-Ökosystem aus Konsole und PC. Trotzdem wird viel gespielt. Alinea schätzt, dass 1,7 Millionen Spieler über den Game Pass eingestiegen sind. Noch krasser wird der Unterschied bei einem kostenpflichtigen Zusatzangebot.
722.000 Game-Pass-Spieler zahlten trotzdem 30 Dollar
Abonnenten konnten für rund 30 US-Dollar ein Premium-Upgrade kaufen und E-Day bis zu fünf Tage früher spielen. Laut Alinea griffen 722.000 Game-Pass-Nutzer zu. Im Xbox-Ökosystem kommen damit auf einen regulären Verkauf fast zwölf verkaufte Premium-Upgrades. Für Gears of War: E-Day (jetzt kaufen / 62,99 € ) wurde also durchaus Geld ausgegeben, nur nicht unbedingt für das Spiel selbst. Wer über den Game Pass spielte, konnte die 30 Dollar stattdessen in den früheren Zugang investieren.
Allein die Upgrades sollen rund 21,7 Millionen US-Dollar eingebracht haben. Alinea beziffert den bisherigen Umsatz auf etwa 37 Millionen US-Dollar. Rund 26 Millionen stammen aus dem Xbox-Ökosystem und etwa 11 Millionen von Steam. Verkäufe und Upgrades zusammengerechnet, haben fast 950.000 Spieler direkt Geld für E-Day ausgegeben.
Verkaufszahlen erzählen nur die halbe Geschichte
230.000 verkaufte Exemplare wirken für eine der bekanntesten Xbox-Reihen niedrig. Alinea selbst spricht von einem schwachen Start für ein großes Flaggschiff. Dazu kommen aber 1,7 Millionen Game-Pass-Spieler und 722.000 verkaufte Premium-Upgrades. Bei Microsofts eigenen Spielen sagen reine Verkaufszahlen deshalb längst nicht mehr alles über den wirtschaftlichen Erfolg aus.
Alinea vermutet, dass ein Teil der 722.000 Upgrade-Käufer ohne den Game Pass stattdessen die Vollversion gekauft hätte. Belegen lässt sich das nicht. Es bleibt eine Modellrechnung des Analyseunternehmens. Was sagt ihr zu diesen Zahlen? Schadet der Game Pass Microsoft am Ende mehr, als er nützt? Haut eure Meinung gern raus. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.
Quelle: Polygon