Stand: 10.09.2026, 21:04 Uhr
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Sie war das einzige ausländische Mitglied eines Königshauses, das bei der Trauerfeier das Wort ergriff. Jetzt verrät der Hof, was hinter Kronprinzessin Victorias besonderer Rolle steckte.
Oslo – Es ist ein stiller, grauer Septembertag, als Oslo Abschied nimmt von König Harald V. (89, † 2026). In der Domkirche der norwegischen Hauptstadt versammeln sich Staatsoberhäupter, Würdenträger und Angehörige – doch eine Geste sticht heraus: Kronprinzessin Victoria (49) erhebt sich, tritt an den Sarg ihres Taufpaten und liest das Franziskanische Friedensgebet auf Schwedisch. Sie ist die einzige ausländische Adlige, der diese Aufgabe übertragen wird.

Was hinter diesem ergreifenden Moment steckt, enthüllt nun das schwedische Königshaus gegenüber Svensk Damtidning: Kronprinzessin Victoria wurde vom norwegischen Hof gebeten, das Gebet zu sprechen – und zwar auf persönliche Initiative von König Haakon VIII. (53) selbst. Der neue norwegische König hatte Victoria noch vor der Trauerfeier kontaktiert, wie das norwegische Magazin Se og Hør berichtet. Er wünschte sich ausdrücklich, dass sie diese Aufgabe übernimmt – eine Bitte, die tief in der gemeinsamen Geschichte der beiden Königshäuser verwurzelt ist.
Ein Anruf von König Haakon genügte: Kronprinzessin Victoria sagte sofort zu
Hofsprecherin Margareta Thorgren bestätigt gegenüber Svensk Damtidning: „Kronprinzessin Victoria wurde vom norwegischen Königshaus gebeten, das Gebet zu lesen, rechtzeitig vor der Trauerfeier. Es war für die Kronprinzessin selbstverständlich, sofort zuzusagen. König Harald war zudem der Taufpate unserer Kronprinzessin.“

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Was den Moment noch berührender macht: Victoria spricht in der Osloer Domkirche exakt dieselben Worte, die sie dort bereits vor 25 Jahren gesprochen hat – damals zum Hochzeitsgeläut, als Haakon und Mette-Marit (53) sich das Jawort gaben. Die Königshaus-Expertin Caroline Vagle ordnet dies laut Se og Hør so ein: „Kronprinzessin Victoria hat bei mehreren Anlässen für die norwegische Königsfamilie gelesen. Dieses Mal trug sie dasselbe Gebet vor, das sie bereits vor 25 Jahren in derselben Kirche bei der Hochzeit von Haakon und Mette-Marit gesprochen hatte – eine wunderschöne Geste gegenüber ihrem lieben Freund Haakon, damals wie heute.“
Victoria und Haakon verbindet eine Freundschaft, die ein Leben lang gewachsen ist – er beschrieb sie einmal als Geschwister. König Harald war Victorias Taufpate und ihr ganzes Leben lang eine väterliche Figur, die sie liebevoll „Onkel Harald“ nannte. Als sie sich in der Domkirche erhob und das Franziskanische Friedensgebet sprach – von Liebe, Hoffnung und Licht in der Dunkelheit –, war es mehr als ein zeremonieller Akt. Es war ein letztes Lebewohl an einen Menschen, der ihr seit dem ersten Atemzug ihres Lebens nahestand. Verwendete Quellen: svenskdam.se, seher.no