Geruchsbelästigung durch Waldbrände – wichtiger Hinweis für die Bevölkerung

Stand: 17.08.2026, 18:44 Uhr

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Die derzeitige Warnkarte für das Rhein-Main-Gebiet.

Die derzeitige Warnkarte für das Rhein-Main-Gebiet. © Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenopferhilfe

Der Waldbrand in Belgien ist auch in Südhessen spürbar. Für mehrere Regionen gibt es offizielle Warnungen – und eine dringende Bitte.

Offenbach – Die anhaltende Hitze und Trockenheit hat in den vergangenen Tagen vermehrt für Waldbrände gesorgt. Die derzeit größte Lage ist zwar deutlich vom Rhein-Main-Gebiet entfernt, spielt derzeit aber durchaus auch in Südhessen eine Rolle.

Auch am Montag ist in weiten Teilen der Region Brandgeruch wahrnehmbar. „Ursache sind nach aktuellem Kenntnisstand größere Wald- und Vegetationsbrände in Belgien, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Der Rauch wird durch die gegenwärtigen Wind- und Wetterverhältnisse über weite Strecken transportiert“, teilten Behörden an mehreren Orten mit. Darunter in den Regionen Frankfurt, Offenbach, Darmstadt und Wiesbaden.

„Nur wenn Sie Rauch oder Feuer erkennen können“

Die wichtige Bitte an die Bevölkerung: „Durch mehrere Waldbrände, die zum Teil weiter entfernt sind, kommt es durch die aktuelle Inversionswetterlage zu deutlichem Brandgeruch und eingetrübter Sicht. Bitte rufen Sie nur dann die Notrufnummer 112 an, wenn Sie außer dem Brandgeruch auch Rauch oder Feuer erkennen können“, appelliert das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenopferhilfe.

Aktuell geht mit der Geruchsbelästigung auch eine höhere Konzentration beim Feinstaub einher. Waldbrände erzeugen große Mengen an Feinstaub. Die Partikel können sich über Hunderte Kilometer ausbreiten und die Luftqualität spürbar beeinträchtigen. Auch gesundheitliche Folgen sind durch die hohe Konzentration nicht ausgeschlossen.

Vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach gibt es derzeit keine amtlichen Warnungen.

Speziell in Hessen sind in diesem Sommer tausende Quadratmeter Wald verkohlt. In Rodenbach spricht der Forstminister sogar von einem der größten Waldbrände seit 30 Jahren.