Stand: 17.08.2026, 18:34 Uhr
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Am Feiertag waren alle Parkplätze rund um den Walchensee ab Mittag voll. Daraufhin stellten Ausflügler ihre Autos verkehrswidrig ab. Mehrere Personen fuhren in gesperrte Bereiche des Landschaftsschutzgebiets ein.
Walchensee – Im Walchensegebiet war die Verkehrsbelastung an Mariä Himmelfahrt (15. August) enorm. Die Mautstraße am Südufer war von 12 bis 17 Uhr wegen Überfüllung gesperrt. Am Montag (17. August) zog nun auch die Polizeistation Kochel Bilanz zum Feiertag.
Alle Parkplätze am Walchensee belegt
Demnach waren die Parkplätze am Nordufer des Sees bereits gegen 11 Uhr vollständig belegt. Dass also rund um den See kein Stellplatz mehr frei war, änderte aber nichts daran, dass weiter zahlreiche Ausflügler anreisten. Diese, so die Polizei, hätten ihre Fahrzeuge dann in vielen Fällen verkehrswidrig abgestellt. Zudem seien mehrere Personen in für den Fahrzeugverkehr gesperrte Bereiche des Landschaftsschutzgebiets eingefahren.
Allein im Bereich Einsiedl registrierte die Polizei über 100 Parkverstöße. „Hinzu kamen weitere Verstöße rund um den See, unter anderem das Parken in Rettungswegen, an Bushaltestellen sowie auf ausgewiesenen Parkflächen für Rettungskräfte“, schreiben die Beamten in ihrem Bericht.
70 Anzeigen wegen Naturschutzgesetz
Die Ranger des Landratsamts nahmen laut Polizei an dem Ausflugstag 70 Anzeigen wegen Verstößen gegen das bayerische Naturschutzgesetz auf. Die Polizei weist aus gegebenem Anlass darauf hin, dass im Landschaftsschutzgebiet Walchensee das Parken außerhalb gekennzeichneter Flächen, das Einfahren in die gesperrten Straßen nach Sachenbach und Zwergern sowie das Grillen und Entzünden von Feuer verboten sind.