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Am Samstagabend mussten Polizei und Feuerwehr zu gleich zwei blutigen Einsätzen in Berlin ausrücken. Sowohl in der Dominicusstraße in Schöneberg als auch an der Michelangelostraße in Prenzlauer Berg kam es zu Schlägereien zwischen größeren Gruppen, bei denen teilweise Baseballschläger, Glasflaschen und Messer eine Rolle spielten. Insgesamt zehn Personen wurden verletzt und mussten in Krankenhäuser, vier Tatverdächtige kamen in Polizeigewahrsam.
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In der Dominicusstraße gerieten Angaben der Polizei zufolge gegen 23 Uhr zwei Dreiergruppen vor einer Bar in eine verbale Auseinandersetzung. Die eine Gruppe bestand aus Iranern im Alter von 34, 32 und 33 Jahren, die andere aus Afghanen im Alter von 23, 26 und 28 Jahren. Der Streit eskalierte demnach, als einer der Afghanen den 32-jährigen Iraner mit einem Messer schwer am Gesäß und an den Armen verletzte – der Mann musste umgehend in ein Krankenhaus.
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Polizei ermittelt wegen Verdacht der gefährlichen Körperverletzung
Im Anschluss gingen die Freunde des Verletzten mit Baseballschlägern, Glasflaschen und Messern auf die afghanische Dreiergruppe los. Der 26-Jährige und der 28-Jährige mussten darauf mit schweren Kopfverletzungen in stationäre Behandlung. Die Polizei nahm die drei Iraner und den 23-jährigen Afghanen in Gewahrsam. Zum Hintergrund ermittelt nun die Kriminalpolizei wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.
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Konflikt zwischen zwei Jugendgruppen in Prenzlauer Berg
Ebenfalls am Samstagabend mussten Einsatzkräfte in die Michelangelostraße in Prenzlauer Berg ausrücken. Polizeiangaben zufolge kam es dort und im weiteren Umfeld zu mehreren zusammenhängenden Körperverletzungen durch mehrere Personen. Auslöser war demnach ein Konflikt zwischen zwei Jugendgruppen.
Am Ende mussten sieben Personen medizinisch versorgt werden. Dadurch kam es zu einem Großeinsatz des Rettungsdienstes. Die Erziehungsberechtigten der Beteiligten wurden in Kenntnis gesetzt, so eine Polizeisprecherin auf Nachfrage.

„Diese erneuten schweren Gewalttaten zeigen, dass Berlin weiterhin ein erhebliches Problem mit eskalierender Gewalt im öffentlichen Raum hat“, sagt Stephan Weh, Landeschef der Berliner Gewerkschaft der Polizei GdP. „Unsere Kolleginnen und Kollegen sind nahezu täglich mit solchen Einsätzen konfrontiert und setzen dabei ihre eigene Gesundheit aufs Spiel.“ Jetzt gelte es, die Hintergründe der Taten schnell und lückenlos aufzuklären, um durch eine zeitnahe Verurteilung die Arbeit der Polizei sichtbar zu machen. „Nur durch eine zügige und konsequente Strafverfolgung wird die polizeiliche Arbeit nachhaltig gestärkt und der zunehmenden Gewalt begegnet“, so Weh weiter.