AUDIO: Wirtschaftsinstitut warnt vor neuen Gasheizungen (1 Min)
Neues Heizungsgesetz
Wirtschaftsinstitut rät von Einbau neuer Gasheizungen ab
Stand: 25.07.2026 16:40 Uhr
Eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln rät vom Einbau neuer Gasheizungen ab. Die Heizkosten könnten sich bis 2040 verdoppeln. Mit einer Wärmepumpe würden die Kosten weitgehend stabil bleiben. Hintergrund ist das neue Heizungsgesetz.
von MDR AKTUELL
Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW Köln) rät vom Einbau neuer Gasheizungen ab. Wie die Rheinische Post unter Verweis auf eine bislang unveröffentlichte IW-Studie schreibt, könnten sich die jährlichen Heizkosten mit einer neuen Gasheizung bis 2040 fast verdoppeln.
Beim Einbau einer Wärmepumpe würden die Heizkosten hingegen über viele Jahre weitgehend stabil bleiben, so die IW-Untersuchung. In teilsanierten Altbauwohnungen würde man im Vergleich zur Gasheizung 1.000 Euro oder mehr im Jahr einsparen.
Kritik an neuem Heizungsgesetz
Hintergrund ist dem Bericht zufolge, dass das neue Heizungsgesetz vorschreibe, Gas- und Ölheizungen zunehmend mit alternativen Brennstoffen zu betreiben. Zwar würden die Vorgaben für den Heizungstausch abgeschafft und der Einbau von Gas- und Ölheizungen sei weiter möglich. Doch der vorgeschriebene Betrieb mit steigenden Anteilen alternativer Brennstoffe dürfte die Kosten weiter in die Höhe treiben.
Das neue Heizungsgesetz schaffe neue Unsicherheit, erklärten die IW-Forscher. "Haushalte könnten dadurch zu Investitionen verleitet werden, die zwar kurzfristig zulässig erscheinen, sich langfristig jedoch als unwirtschaftlich oder regulatorisch nicht tragfähig erweisen."
AFP (dni)
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