HSV vor Pokal-Jubiläum: Diese Gefahr lauert in Verl

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HSV hat „maximal Bock“ auf Pokal-Jubiläum – aber eine dürftige Erstrunden-Quote

In der vergangenen Saison gab es für den HSV zum Pokalauftakt einen knappen 2:1-Sieg nach Verlängerung beim Oberligisten FK Pirmasens.
IMAGO/Jan Huebner

Der HSV steht vor seinem 200. Spiel im DFB-Pokal. Beim SC Verl sind die Hamburger klarer Favorit. Doch die Vergangenheit mahnt zur Vorsicht.

Viele Rekorde hält der HSV im deutschen Fußball nicht mehr. Der DFB-Pokal gehört noch dazu. Bereits auf 72 Teilnahmen kommen die Hamburger in diesem Wettbewerb. Kein anderer Verein kann da mithalten. Zum Auftakt in die neue Pokal-Saison gibt es nun direkt ein Jubiläumsspiel. Der Auftritt am Montag (18 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) beim SC Verl ist für den HSV das 200. Spiel im DFB-Pokal. Doch bei der Reise zum Drittligisten begleitet die Hamburger auch eine gewisse Stolpergefahr.

Auf dem Papier sind die Rollen im Vorfeld klar verteilt. Als Bundesligist wird der HSV als großer Favorit in der Sportclub Arena antreten. Viel zu bedeuten hat das jedoch nicht. Da reicht ein Blick auf die vergangene Saison. Beim Oberligisten FK Pirmasens schaffte es der HSV in der ersten Runde nur mit viel Mühe und auch etwas Glück, sich in der Verlängerung durchzusetzen. Nun spielt der Gegner sogar noch zwei Klassen höher.

HSV-Trainer Polzin hat „maximal Bock“ auf den Pokal 

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„Wir haben maximal Bock auf diesen Wettbewerb. Der DFB-Pokal kann richtig geil sein“, sagt Merlin Polzin, der einen „Pokal-Fight“ und von seiner Mannschaft ein klares Spiel in einem „mitunter giftigen Stadion“ erwartet. Der HSV-Coach: „Aufgrund unserer höheren Ligazugehörigkeit müssen wir uns beweisen, doch im Pokal zählt nur das Weiterkommen.“

Zwölf Erstrundenpleiten gab es für den HSV bislang im Pokal  

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Schon in zwölf Erstrundenspielen ist das dem HSV in seiner Geschichte nicht gelungen. Nur Werder Bremen (14 Niederlagen) ist als Bundesligist zum Pokal-Auftakt noch häufiger ausgeschieden. Die Stolperquote in der ersten Runde liegt für den dreimaligen Pokalsieger aus Hamburg damit bei immerhin 16,9 Prozent.

„Verl wird uns alles abverlangen. Du darfst nichts unterschätzen“, betont Polzin. Zu sehen war das vor allem bei Verls letzter von bislang sechs Teilnahmen am DFB-Pokal. Das war in der Saison 2019/20. Damals schafften es die Ostwestfalen als Regionalligist bis ins Achtelfinale und schalteten in der ersten Runde den Bundesligisten FC Augsburg aus.