Iran-Krieg: Irans Währung fällt auf historisches Tief

Iran-Krieg: Irans Währung fällt auf historisches Tief

Live-Blog Flydubai-Copilot galt offenbar zuvor als Sicherheitsrisiko +++ Öltanker vor Küste des Oman getroffen +++ Saudi-Arabien plant offenbar neue Offensive gegen Huthis im Jemen +++ Der Newsblog.

Iranischer Rial: Währung im Sinkflug. Foto: via REUTERS

Irans Währung fällt auf historisches Tief

Die iranische Landeswährung ist angesichts von Krieg und Wirtschaftssanktionen im Sinkflug. Auf dem freien Markt stieg der Wechselkurs für einen Euro erstmals auf die historische Marke von drei Millionen Rial, wie das iranische Finanzportal bon-bast.com berichtet. Durch den rapiden Wertverlust sinkt die Kaufkraft der Bevölkerung drastisch. Nach Angaben von Finanzexperten ist der durchschnittliche Monatslohn seit Jahresbeginn von umgerechnet 120 Euro auf rund 70 Euro gefallen. Die Abwertung verteuert vor allem den Import von Konsumgütern und Rohstoffen, was den heimischen Preisdruck weiter anheizt.

Behörden: Mindestens vier Tote bei israelischem Luftangriff auf Gaza-Stadt

Bei einem israelischen Luftangriff sind nach Angaben der palästinensischen Gesundheitsbehörden in der Stadt Gaza mindestens vier Menschen in einem Wohnhaus getötet worden. Eine Stellungnahme des israelischen Militärs lag zunächst nicht vor.

Öltanker vor Küste des Oman von Projektil getroffen

Ein Rohöltanker ist einem Bericht zufolge in der Straße von Hormus unter Beschuss geraten. Das Schiff sei auf der Backbordseite von einem unbekannten Projektil getroffen worden, berichtete die britische Behörde für Sicherheit in der Schifffahrt (UKMTO) unter Berufung auf den Kapitän. Die Besatzung des Schiffes soll sich demnach in Sicherheit befinden.

Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge nahe der nördlichen Spitze des Oman, wo die Enklave Musandam in die Meerenge hineinragt. Das Schiff befand sich zu dem Zeitpunkt weniger als acht Kilometer von der Küste entfernt. Der Iran und der Oman sind direkte Anrainerstaaten der Straße von Hormus, die an ihrer engsten Stelle nur rund 35 bis 40 Kilometer breit ist. 

Medien: Flydubai-Copilot galt zuvor als Sicherheitsrisiko

Der Copilot, der den Piloten des Flydubai-Flugs nach Tel Aviv verletzt haben soll, ist US-Medien zufolge wegen Sicherheitsbedenken zuvor aus seinem früheren Job bei einer Fluggesellschaft im Oman entlassen worden. ABC News berichtet gestützt auf hochrangige Geheimdienst- und Strafverfolgungsbeamte, dass der Mann von Oman Air suspendiert worden sei, nachdem er als Sicherheitsrisiko eingestuft worden sei.

Nach Informationen des US-Senders war bei dem mutmaßlichen Angreifer aus dem Oman extremistisches Material festgestellt worden, als er 2024 als Copilot-Auszubildender bei der Fluggesellschaft beschäftigt war. Er durfte demnach aber weiterhin in einer Verwaltungsfunktion dort arbeiten. Dem US-Sender CNN liegen ähnliche Informationen vor.

Auch das „Wall Street Journal“ berichtet unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass der Mann von Oman zu einem früheren Zeitpunkt mit einem Flugverbot belegt worden sei. Grund dafür sei die Befürchtung gewesen, dass er radikale ideologische Ansichten habe.

Dem Sender ABC News zufolge versuchen Ermittler aktuell herauszufinden, wie es ihm anschließend dennoch gestattet worden sei, für Flydubai zu fliegen. Der festgenommene Copilot, der inzwischen in die Emirate gebracht worden ist, soll demnach mit den Ermittlungsbehörden kooperieren. Er habe angedeutet, dass er die Absicht gehabt habe, das Flydubai-Flugzeug in Israel zum Absturz zu bringen, zitiert der Sender Quellen, die über die Ermittlungen informiert sind.

Saudi-Arabien plant wohl neue Offensive gegen Huthis im Jemen

Saudi-Arabien plant wohl eine neue Militäroffensive gegen die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen. Ziel sei es, die strategisch wichtige Schifffahrtsroute im Roten Meer zu sichern, sagten regionale und westliche Offizielle der Nachrichtenagentur Reuters. Der Einsatz solle in den kommenden Wochen beginnen und von jemenitischen Bodentruppen ausgeführt werden, die von Riad beaufsichtigt und durch saudischi-arabische Luftangriffe unterstützt würden. Sechs Personen mit Kenntnis der Vorbereitungen bestätigten die Pläne. Stellungnahmen der saudi-arabischen und jemenitischen Regierung sowie der Huthi-Miliz lagen zunächst nicht vor.

Medien: USA schicken weiteren Flugzeugträger nach Nahost

Das Pentagon schickt Medienberichten zufolge eine dritte Flugzeugträgerkampfgruppe sowie weitere Kriegsschiffe in den Nahen Osten. Das berichten das „Wall Street Journal“ und das Nachrichtenportal „Axios“ unter Berufung auf US-Beamte. Demnach wird erwartet, dass neu entsandte Kriegsschiffe, Kampfflugzeuge, Marineinfanteristen und Matrosen dort bis Ende November eintreffen. Laut dem „Wall Street Journal“ stocken die USA ihre Truppenpräsenz in der Region um 9.000 bis 10.000 Soldaten auf. 

Die Berichte schüren Spekulationen, dass die USA nach den wichtigen Parlamentswahlen Anfang November neue Angriffe auf den Iran starten könnten. Auf eine entsprechende Frage in einem Interview mit dem „Time“-Magazin, sagte US-Präsident Donald Trump zuletzt schlicht: „Möglich“. 

Tanker in der Straße von Hormus von Geschoss getroffen

Ein Tanker ist nach Angaben des britischen Militärs in der Straße von Hormus von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Der Tanker sei daraufhin in Brand geraten, wie die Seehandelsaufsicht der britischen Marine (UKMTO) am Donnerstag mitteilte. Die Behörde sei nach eigenen Angaben von anderer Stelle über den Vorfall informiert worden. Die Besatzung sei in Sicherheit, hieß es weiter. Die UKMTO veröffentlichte zunächst keine Informationen zum Namen des Schiffes.

Bislang bekannte sich niemand zu dem Angriff. Iranische Streitkräfte greifen jedoch regelmäßig Schiffe an, die die Meerenge passieren, um die Kontrolle über die wichtige Wasserstraße aufrechtzuerhalten.

Berichte: Explosionen in Jemens Hauptstadt Sanaa

Im Jemen ist es erneut zu Kampfhandlungen gekommen. Nach Angaben von Augenzeugen waren in der Hauptstadt Sanaa mehrere schwere Explosionen zu hören. In der Folge seien Rauchsäulen in der Nähe des Präsidentenpalasts zu sehen gewesen, hieß es weiter.

Der Huthi-nahe Sender Al-Masirah berichtete von Angriffen Saudi-Arabiens auf Sanaa sowie auf die Provinzen Saada, Tais und Amran. Details zu den Zielen der Angriffe oder zu möglichen Schäden nannte der Sender nicht.

Davor hatte die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition, die im Jemen an der Seite der offiziellen Regierung gegen die Huthi-Miliz kämpft, erklärt, man habe zwei ballistische Raketen und vier Drohnen der Huthi über den Städten Chamis Muschait und Dschasan im südlichen Saudi-Arabien abgefangen. Auf der Plattform X schrieb der Sprecher der Militärkoalition, Turki al-Maliki, man setze die Maßnahmen zur Abschreckung der Huthi-Miliz fort. 

Flydubai: Saudi-Arabien überstellt Verdächtigen in Emirate

Nach dem gewaltsamen Zwischenfall in einer Flydubai-Maschine auf dem Weg nach Tel Aviv ist der festgenommene Copilot in die Vereinigten Arabischen Emirate überstellt worden. Das teilten die saudi-arabischen Behörden am Donnerstag mit. Die Emirate hatten sich bei den Ermittlungen für zuständig erklärt und das damit begründet, dass das Flugzeug dort registriert sei und für an Bord begangene Straftaten das Recht der Vereinigten Arabischen Emirate gelte.

Netanjahu: Flydubai-Copilot war islamistisch indoktriniert

Nach der Gewalttat auf einem Flydubai-Flug nach Tel Aviv hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Copiloten als islamistisch geprägt bezeichnet. „Wir wissen, dass er einer radikalen islamistischen Indoktrination unterzogen wurde“, sagte Netanjahu dem Sender Fox News. „Das scheint sich aus den Informationen zu ergeben.“ Nähere Angaben dazu machte Netanjahu nicht.

Binnen weniger Tage werde zudem klar sein, ob der Pilot Verbindungen zum Iran habe. Bereits zuvor hatte Israels Regierung den Vorfall als dschihadistischen Terroranschlag bezeichnet.


Trump: Irans Hormus-Angebot war unzureichend

US-Präsident Donald Trump hat das jüngste Angebot des Irans zur Öffnung der Straße von Hormus als unzureichend bezeichnet. Er werde heute keine iranischen Vorschläge akzeptieren, denen er bereits vor einem Jahr nicht zugestimmt hätte, sagte Trump in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview des „Time“-Magazins.

Es sei möglich, dass die USA ihre Bombardierung des Irans nach den US-Zwischenwahlen am 3. November wieder aufnähmen, betonte der US-Präsident. Einzelheiten zu möglichen neuen Angriffen oder Zielen nannte er dabei nicht.

Trump: Hinweise auf iranische Verwicklung in Flydubai-Angriff

US-Präsident Donald Trump hat eine Verbindung zwischen dem Angriff auf die Flydubai-Maschine und dem Iran nicht ausgeschlossen. Auf die Frage von Journalisten, ob es eine Verbindung nach Teheran gebe, sagte Trump am Donnerstag: „Ich würde sagen, dass die Antwort – nach dem, was ich so höre – „Ja“ lautet, aber wir arbeiten gerade daran.“

Vorfall bei Militärbasis: Festnahme in London

Nach dem Vorfall nahe einer Luftwaffenbasis in Großbritannien meldet die britische Anti-Terror-Polizei eine weitere Festnahme. Ein 27-jähriger Mann mit britischer und iranischer Staatsangehörigkeit ist in London wegen des Verdachts der Vorbereitung einer terroristischen Tat festgenommen worden, wie die Behörde mitteilte. Zudem hätten Beamte zwei Immobilien im Stadtteil Westminster durchsucht. Auch ein 26-jähriger Brite wurde demnach im Zusammenhang mit den Ermittlungen befragt.

Iran weist Vorwürfe über Anschlagspläne in Großbritannien zurück

Der Iran weist Vorwürfe zurück, in mutmaßliche Anschlagspläne gegen einen Militärstützpunkt in Großbritannien verwickelt zu sein. Wegen der Anschuldigungen bestellt das Außenministerium in Teheran den britischen Botschafter ein, wie staatliche Medien melden. Der britische Premierminister Andy Burnham spricht von „deutlichen Hinweisen“ auf eine iranische Beteiligung an den Plänen gegen den Stützpunkt, der von US-Streitkräften für Angriffe auf den Iran genutzt wird.

Taliban: Neun Tote bei pakistanischen Luftangriffen

 Bei pakistanischen Luftangriffen in Afghanistan kommen nach Angaben der dort herrschenden Taliban neun Menschen ums Leben. Elf weitere Menschen seien verletzt worden, teilt Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahed auf der Social-Media-Plattform X mit. Die Taliban-Regierung verurteile den Angriff als Aggression. Eine Stellungnahme des pakistanischen Militärs liegt zunächst nicht vor. Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden.

Iran: „Freilassung vermeintlicher Terroristen“ spricht Bände

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat die Einschätzung der britischen Regierung zurückgewiesen, dass Teheran in den Vorfall nahe einer US-Luftwaffenbasis in Großbritannien involviert sein könnte. Der britische Premierminister Andy Burnham sei mit seiner Einschätzung „auf dem Holzweg“, schrieb Araghtschi auf der Plattform X.

Araghtschi schrieb weiter, Burnham möge überzeugt sein, dass der Iran bei dem Vorfall eine Rolle gespielt habe. Aber: „Ich kann die Überzeugung des Irans bestätigen, dass die Freilassung vermeintlicher Terroristen, die für ausländische Staaten arbeiten, wirklich Bände spricht.“

Die fünf Männer waren in der Nacht zum Sonntag nahe dem von der US-Luftwaffe genutzten britischen Militärstützpunkt RAF Fairford aufgegriffen worden und wurden inzwischen unter strengen Auflagen freigelassen.

Vorfall bei US-Militärbasis: „Hinweise“ auf Iran-Beteiligung

Premierminister Andy Burnham hat nach der Festnahme von fünf Männern unter Terrorverdacht nahe einer US-Luftwaffenbasis in Großbritannien Hinweise auf eine mögliche Verbindung zum Iran bestätigt.

„Es gibt starke Hinweise darauf, dass der Iran an den Ereignissen vom Wochenende auf dem RAF-Stützpunkt Fairford beteiligt war“, sagte der britische Regierungschef der BBC. Es handle sich jedoch „weiterhin um eine laufende, komplexe und ernste polizeiliche Ermittlung“. US-Außenminister Marco Rubio hatte zuletzt bereits von einer Beteiligung eines „ausländischen Akteurs“ gesprochen.

Die fünf Männer waren in der Nacht zum Sonntag nahe des von der US-Luftwaffe genutzten britischen Militärstützpunkts RAF Fairford aufgegriffen worden und wurden inzwischen unter strengen Auflagen freigelassen. Sie werden der Vorbereitung einer terroristischen Tat verdächtigt, ermittelt wird auch wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz. 

Britischen Medien zufolge soll sich das von den Männern mitgeführte verdächtige Material jedoch nicht als funktionsfähiger Sprengstoff herausgestellt haben. Einer der Festgenommenen soll laut Medienberichten selbst den Notruf gewählt haben.

Iran verbietet Import von Luxuswagen

Der Iran hat angesichts der schweren Wirtschaftskrise den Import von Luxusautos verboten. Präsident Massud Peseschkian ordnete die Maßnahme an, wie iranische Medien übereinstimmend berichteten. Kritik gab es demnach an den hohen Preisen, die für große Teile der Bevölkerung nicht erschwinglich sind und dem Abfluss von Devisen ins Ausland.

Nach Ausbruch des Irankriegs hatten Bewohner der Metropolen trotz der schwierigen Wirtschaftslage vermehrt Luxusautos in wohlhabenden Vierteln beobachtet. Auch Elektrofahrzeuge und Geländewagen aus China prägen inzwischen das Straßenbild der Großstädte. Einige wohlhabende Iranerinnen und Iraner betrachten ein teures Auto als Investition, da die Preise für Gebrauchtwagen relativ stabil bleiben.

Irakische Miliz droht Regierung nach US-Truppenabzug

Parallel zum Abzug des US-Militärs aus dem Irak hat die mit dem Iran verbündete Miliz Kataib Hisbollah dort mit neuer Gewalt gedroht. Sie werde die Regierung von Ministerpräsident Ali al-Saidi „mit allen Mitteln“ stürzen, wenn diese gegen die „Interessen des Volkes“ handeln sollte, teilte die Miliz mit. In einer Mitteilung drohte sie auch damit, „feindliche Flugzeuge“ im irakischen Luftraum notfalls abzuschießen. Mit dem US-Truppenabzug wächst die Sorge, dass sich die Sicherheitslage im Irak weiter verschlechtern könnte.

Die Milizen sollten eigentlich zeitgleich zum am Mittwoch beendeten US-Abzug entwaffnet werden, der Schritt wurde aber auf Juni 2027 verschoben. Die paramilitärischen Gruppen wurden teils schon in den irakischen Sicherheitsapparat eingegliedert und erhalten staatliche Gelder, verfügen teils aber über eigene Waffen und Kommandeure. Weil sie teilweise staatlich verankert sind und zugleich durch Teheran von außen beeinflusst werden, handeln sie häufig außerhalb der Kontrolle der Regierung.

Irans Armee verspricht Preisgeld für getötete US-Soldaten

Irans Armee hat ein hohes Preisgeld für getötete oder gefangen genommene US-Soldaten in Aussicht gestellt. Wer einen amerikanischen Soldaten, der als Angreifer Irans Staatsgebiet betritt, tötet und dessen Leichnam übergibt oder ihn gefangen nimmt, werde belohnt, sagte Armeesprecher Amir Akraminia in einem Interview am Dienstag. Männer sollen umgerechnet etwa 17.500 Euro erhalten, Frauen 35.000 Euro.

US-Truppen vollständig aus dem Irak abgezogen

Das US-Militär ist vollständig aus dem Irak abgezogen. Die letzten US-Soldaten hätten das Land verlassen, teilte das US-Verteidigungsministerium mit. Damit endet eine Zeit von teils heftig umstrittenen US-Militäreinsätzen in dem Land im Nahen Osten, mit denen der frühere Machthaber Saddam Hussein gestürzt und die Terrormiliz Islamischer Staat bekämpft wurde. Pentagon-Sprecher Sean Parnell sagte, der Abzug bedeute auch den Übergang von einem Kriegseinsatz „zu einer vom Irak geführten Sicherheitsmission“. Beide Länder stützten sich dabei auf eine bilaterale Sicherheitsbeziehung.

Flydubai-Maschine sendet Notfallsignal auf Weg nach Tel Aviv

Ein Flugzeug auf dem Weg von den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Tel Aviv hat nach israelischen Medienberichten ein Notfallsignal gesendet. Der Flieger von Flydubai habe einen international bekannten Code gesendet, der auf eine Entführung oder einen unrechtmäßigen Eingriff hinweise, berichtete die „Times of Israel“. Dafür gab es zunächst keine offizielle Bestätigung. 

Das Flugzeug auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv sei über Saudi-Arabien abgedreht. Der Flydubai-Flug sei auf dem Flughafen Tabuk in Saudi-Arabien gelandet. Der Vorfall, der die Besatzung dazu veranlasste, eine Meldung wegen eines „unrechtmäßigen Eingriffs“ sowie einen weiteren allgemeinen Notruf abzusetzen, geht offenbar auf eine Auseinandersetzung zwischen den Piloten an Bord zurück, berichten israelische Sicherheitskreise.

USA verhängen Sanktionen gegen Waffenbeschaffer für Iran

Die USA verstärken ihren wirtschaftlichen Druck auf den Iran und verhängen weitere Sanktionen gegen Unterstützer Teherans. Durch die Maßnahmen werden sämtliche Vermögenswerte von zehn Einzelpersonen und Organisationen in den Vereinigten Staaten gesperrt und Geschäfte mit den sanktionierten Unternehmen untersagt, wie das US-Finanzministerium mitteilte. Die betroffenen Personen und Unternehmen sind demnach in China, Hongkong, Pakistan, Saudi-Arabien und in der Türkei ansässig. 

Vorgeworfen wird ihnen, Waffenteile für das iranische Verteidigungsministerium beschafft zu haben. Die Maßnahme schwäche die Fähigkeit der Führung in Teheran, ihre Waffenprogramme wiederaufzunehmen, und erhöhe die Kosten für diejenigen, die den Iran bei der Beschaffung militärischer Komponenten unterstützten, hieß es in einer entsprechenden Mitteilung.

Israel meldet Tötung eines Hamas-Kommandeurs im Gazastreifen

Bei einem israelischen Luftangriff in der Nähe der Stadt Gaza sind nach Klinikangaben zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Unter den Toten sei der Hamas-Kommandeur Iss al-Din Bik, teilten der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz mit.

Der nächtliche Angriff habe dem Kommandeur der Hamas-Brigade im Norden des Gazastreifens gegolten. Nach Angaben des israelischen Militärs war der Getötete an der Planung von Anschlägen und der Rekrutierung neuer Mitglieder beteiligt. Die Hamas bestätigte den Tod ihres Mitglieds. Sie bezeichnete den Getöteten als einen der Hauptverantwortlichen für die Angriffe auf den Süden Israels am 7. Oktober 2023. Damals wurden mehr als 1.200 Menschen getötet. Die Angriffe lösten den Gaza-Krieg aus.

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