Reetdachhaus brennt: Diese Gruppe steht im Fokus

Im Norden

Millionenschaden nach Feuer in historischem Reetdachhaus: Polizei sucht diese Zeugen

Nächtlicher Großbrand: Flammen schlagen aus dem Dachstuhl des Einfamilienhauses in Schenefeld.
NEWS5 / Fabian Höfig

Im Fokus der Ermittlungen steht eine Personengruppe, die zu Beginn des Feuers in unmittelbarer Nähe des brennenden Hauses stand.

Nach dem Brand eines historischen Reetdachhauses in Schenefeld (Kreis Pinneberg) sucht die Polizei dringend nach Zeugen. Besonders im Fokus steht eine Personengruppe, die sich zu Beginn des Feuers in unmittelbarer Nähe des Brandortes aufgehalten haben soll.

Das Feuer war am Montagmorgen gegen 2.45 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache am Dach des Hauses an der Nedderstraße ausgebrochen. Die Flammen breiteten sich schnell aus, der Gebäudekomplex geriet vollständig in Brand.

Die zu diesem Zeitpunkt anwesenden Bewohner konnten das brennende Gebäude rechtzeitig verlassen. Nach einer kurzen Vorstellung beim Rettungsdienst wurden sie wieder entlassen.

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Schaden liegt bei rund 1,5 Millionen Euro

Die Schadenshöhe wird derzeit auf rund 1,5 Millionen Euro geschätzt. Die Kriminalinspektion Pinneberg übernahm die Ermittlungen zur Brandursache und ließ den Brandort im Verlauf des Montags beschlagnahmen.

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Auf Weisung der Staatsanwaltschaft Itzehoe wurde zudem ein Brandsachverständiger hinzugezogen. Die gemeinsame Begehung des Brandortes wurde noch am Montag abgeschlossen. Nach den bisherigen Erkenntnissen gehen die Ermittler von einem Fremdverschulden aus.

Nun hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung. Gesucht werden Zeugen, die Angaben zur Entstehung des Feuers machen können. Insbesondere bittet die Polizei die Personengruppe, die sich während der Anfangsphase des Brandes unmittelbar in der Nähe aufgehalten haben soll, sich bei den Ermittlern zu melden. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 04101/2020 entgegen. (mp)