Norddeutschlands größtes Shopping-Center hat noch viel vor – mit „Dodenhof-Gefühl“

Stand: 19.07.2026, 08:14 Uhr

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Dodenhof-Geschäftsführer Thomas Pelz und das Shopping-Center von oben.

Dodenhof-Geschäftsführer Thomas Pelz leitet das Shopping-Center mit großer Freude und hat noch viele Pläne. © Dodenhof & Sabrina Spreen

Dodenhof ist im Norden eine echte Adresse, wenn es ums Shoppen geht. Das Team des 1910 gegründeten Familienunternehmens hat noch viel vor, um attraktiv zu bleiben.

Ottersberg – Dodenhof, das ist mehr als nur ein Shopping-Center, das ist eine echte Erfolgsgeschichte, die vor 116 Jahren ganz klein in Stellenfelde (Flecken Ottersberg) begann. Damals ein Gemischtwarenladen, heute ein Gigant unter Deutschlands Einkaufspalästen. Geschäftsführer Thomas Pelz plaudert mit Björn Knips von der Mediengruppe Kreiszeitung über diesen beeindruckenden Wandel und verrät, wo die Reise noch hingeht.

Das Besondere: Dodenhof ist ein waschechtes Familienunternehmen, seit der Gründung 1910 fest in den Händen der Dodenhofs. Ralph Dodenhof legt großen Wert darauf, denn das schafft ein ganz anderes Klima – von langfristigem Denken bis zu viel Vertrauen und Freiräumen für die Mitarbeiter. Das Ergebnis: eine unvergleichliche Dynamik. Und ein Platz ganz vorne im deutschen Shopping-Center-Ranking.

„Dodenhof-Gefühl“ macht Online-Händlern und Städten erfolgreich Konkurrenz

Klar, Trends verpasst man mal, das ärgert auch Pelz. Aber mal ehrlich, wer soll bei der Flut an Neuheiten noch den Überblick behalten? Dodenhof will aber nicht einfach nur mitmachen, sondern den Geschmack der Kunden mitprägen. Die Devise: Warum nach Mailand oder New York jetten, wenn man alles direkt vor der Haustür haben kann? Man steht zwar mit den Füßen fest auf dem Land, aber die Nase ist immer im Wind, die Augen in der weiten Welt.

Dodenhof sieht sich durchaus auf Augenhöhe mit den Metropolen Hamburg und Bremen. Und die sticheln manchmal, dass Dodenhof ihnen die Kunden wegschnappt. Doch Pelz winkt ab: Man sei eine Ergänzung für die Region. In Zeiten, in denen jeder vom Sofa aus shoppen kann, muss man eben was Besonderes bieten, das „Dodenhof-Gefühl“. Und das hat einiges zu bieten: Deutschlands größtes Modehaus auf 20.000 Quadratmetern, dazu unter anderem Sport-Artikel, Parfümerie, Juwelier, Technik, die „Genießerwelt“ (der Supermarkt vor Ort) und jede Menge Gastronomie.

Neue Perspektiven für Dodenhof gilt es viele – vielleicht sogar bald an einem weiteren Standort

Gerade nach der Pandemie hat sich der Kundenwunsch deutlich verändert, erklärt Pelz. Aufenthaltsqualität ist das Zauberwort. Man will nicht nur einkaufen, sondern auch mal durchatmen, gut essen und trinken, sich erholen oder Freunde treffen – Socialising eben. Ganze Familien verbringen hier den Tag. Und genau hier setzt Dodenhof an. An manchen Tagen sogar mit Parkplatz-Einweisern, die den Kunden die letzten freien Plätze zeigen.

Ein Gebäude bei Dodenhof von außen fotografiert.

Der Dodenhof-Komplex ist über die Jahrzehnte stetig gewachsen – und soll das auch in Zukunft tun. © Dodenhof

Ein Hotel ist tatsächlich schon im Gespräch, wenn auch lieber mit einem externen Betreiber. Die Standortentwicklung ist ein Riesenthema: Seniorenwohnungen entstehen schon in direkter Nachbarschaft. Und am Standort Posthausen ist noch viel Luft nach oben für Entertainment. Eine Kletterhalle, eine Bowlingbahn oder ein Soccer-Entertainment-Konzept, wie es Harry Kane in England pusht, sind da nur einige Ideen für die noch unbebauten Flächen.

Auch weitere Standorte sind denkbar, denn es gibt gerade viele Konzepte, die straucheln und Flächen freimachen.

Das komplette Dodenhof-Gespräch im Podcast

Pelz‘ Fazit für die nächsten zehn Jahre ist klar: Das „Dodenhof-Gefühl“ muss immer weiterentwickelt werden. Echte Einkaufserlebnisse mit persönlicher Beratung, Nähe und einem Service, der den ganzen Besuch über spürbar ist – das ist das Erfolgsrezept, um den Parkplatz auch zukünftig voll zu halten.