Audi muss noch warten – Jagd auf Haas geht weiter

Nur zwei Ehrenplätze für Hinwiler-Duo in Monza

Audi muss noch warten – Jagd auf Haas geht weiter

Audi verpasst in Monza die Punkte, Bortoleto und Hülkenberg beenden das Rennen auf Rang 11 und 12. Haas liegt weiter knapp vor Audi – aber wie lange noch?

Publiziert: 19:00 Uhr

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Aktualisiert: 20:41 Uhr

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Audi-Duo in Monza ohne Punkte: Bortoleto Elfter, Hülkenberg Zwölfter
  • Hülkenberg und Lawson-Kollision: FIA nennt es normalen Zwischenfall
  • Haas-Ferrari führt WM-Duell gegen Audi mit 21:16 Punkten an
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Roger BenoitFormel-1-Experte

Die Tempo-Hölle von Monza war für das Audi-Duo zu schnell: 11. Bortoleto, 12. Hülkenberg. Nur eine grössere Strafe für Tsunoda (Racing Bulls) hätte dem Brasilianer im Audi einen WM-Punkt schenken können.

Der Japaner hatte nach dem Leclerc-Crash und dem Unterbruch von 38 Minuten den Neustart platzen lassen. Falsche Position, Abbruch – und eine weitere Aufwärmrunde.

Vier Stunden nach dem Rennen war das FIA-Urteil schliesslich da: Tsunoda bleibt straffrei.

Vor einem Jahr war Bortoleto im Sauber noch als Achter ins Ziel gekommen – 1,3 Sekunden vor dem sensationellen Monza-Sieger 2026, Kimi Antonelli (Mercedes).

Hülkenberg konnte damals gar nicht starten, bog in der Aufwärmrunde in die Garagen ab. Hydraulikprobleme.

Audi hatte reifenmässig wieder gepokert, schickte Bortoleto auf dem weichen Gummi, Hülkenberg auf dem Medium-Reifen los. Der Brasilianer wechselte dann in der langen Pause auf Medium, der Deutsche auf Hart.

Wenige Runden nach dem Neustart kamen sich Hülkenberg und Lawson in die Quere. Die FIA untersuchte den «Crash» und sprach dann von einem normalen Zwischenfall.

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Hülkenberg, der in den letzten zwei Rennen punkten konnte, muss jetzt am nächsten Sonntag in Madrid wieder seine Erfahrung ins Spiel bringen.

Noch liegt der WM-Siebte Haas-Ferrari mit 21:16 Punkten vor Audi. Doch die «Haasen» irren seit sieben Rennen erfolglos durch die Gegend. Die Plätze 15 und 16 von Bearman und Ocon in Monza sagen alles.

Für Bortoleto («Ich will Weltmeister werden») und Italien-Ehrengast Peter Sauber (82) ist klar: «Audi wird sich Haas bald schnappen.» Auf Strecken, auf denen die Motorleistung nicht die halbe Miete ist. Wie in Monza.

Doch bei WM-Rang sieben ist dann für den angenehm überraschenden Neuling aus Hinwil ZH Feierabend. Racing Bulls und Alpine-Mercedes (Pole von Gasly hier in Monza) sind für Audi noch eine klare Nummer zu gross.

Die Audi-Stimmen

Nico Hülkenberg: «Insgesamt wussten wir, dass dieses Wochenende aufgrund der Charakteristik der Strecke für uns schwierig werden würde. Wenn man das berücksichtigt, war es heute kein schlechter Tag. Der zweite Start war deutlich besser und ich konnte in der ersten Runde einige Positionen gutmachen. Leider habe ich diese kurz darauf wieder verloren. Wir müssen genau analysieren, was dort passiert ist, und verstehen, ob wir etwas anders hätten machen können.»

Gabriel Bortoleto: «Ich glaube, ich habe heute alles gegeben, was ich hatte. Der Start hat es uns definitiv nicht leicht gemacht, und wenn man auf der ersten Runde Positionen verliert, ist es immer schwierig, diese wieder gutzumachen. Wir haben hart gekämpft und wahrscheinlich etwas zu viel aus den Reifen herausgeholt, aber das gehört dazu, wenn man versucht, zurückzukommen. Die Racing Bulls waren heute ziemlich stark, besonders auf den Geraden. Mit ihnen mitzuhalten, war schwieriger als erwartet.»

Nico Hülkenberg: «Insgesamt wussten wir, dass dieses Wochenende aufgrund der Charakteristik der Strecke für uns schwierig werden würde. Wenn man das berücksichtigt, war es heute kein schlechter Tag. Der zweite Start war deutlich besser und ich konnte in der ersten Runde einige Positionen gutmachen. Leider habe ich diese kurz darauf wieder verloren. Wir müssen genau analysieren, was dort passiert ist, und verstehen, ob wir etwas anders hätten machen können.»

Gabriel Bortoleto: «Ich glaube, ich habe heute alles gegeben, was ich hatte. Der Start hat es uns definitiv nicht leicht gemacht, und wenn man auf der ersten Runde Positionen verliert, ist es immer schwierig, diese wieder gutzumachen. Wir haben hart gekämpft und wahrscheinlich etwas zu viel aus den Reifen herausgeholt, aber das gehört dazu, wenn man versucht, zurückzukommen. Die Racing Bulls waren heute ziemlich stark, besonders auf den Geraden. Mit ihnen mitzuhalten, war schwieriger als erwartet.»

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