Rekordspieler Dzeko tritt zurück Letztes Länderspiel im Oktober
Tim Kühnel Freier Mitarbeiter
03.09.2026 14:11 Uhr
Mit 40 Jahren beendet Schalke-Stürmer Edin Dzeko seine Länderspielkarriere. Wann er sein letztes Spiel für Bosnien bestreitet – und warum.
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Schalkes-Stürmer Edin Dzeko beendet im Alter von 40 Jahren seine Karriere in der Nationalmannschaft. Das gab der Bosnier am Donnerstagmorgen auf Instagram bekannt. Sein letztes Spiel für Bosnien wird Dzeko demnach am 2. Oktober im Nations League Spiel gegen Schweden machen. Dort werde er sein „nächstes und finales Match für unsere Nationalmannschaft bestreiten“, schrieb Dzeko in seinem Post.
Bosniens Rekordmann: 152 Länderspiele, 73 Tore
Dzeko ist längst Rekordspieler seines Landes und absolviert dann sein 152. Länderspiel. Bislang gelangen ihm im Nationaltrikot 73 Tore. „Manchmal habe ich mich gefragt, wann dieser Moment wohl kommen würde … Aber ich hätte nie gedacht, wie emotional ich mich fühlen würde, wenn ich diese Worte schreibe“, begann Dzeko seine Ankündigung.
Wie besonders es für Dzeko war das Bosnien-Trikot zu tragen wird im Anschluss klar. „Nichts in meiner Karriere ist mit dem Stolz vergleichbar, den ich jedes einzelne Mal empfunden habe, wenn ich dieses Trikot getragen habe. Nichts.“
Dzeko bestritt sein erstes Länderspiel im Juni 2007 in der EM-Qualifikation gegen die Türkei (3:2). Mit Bosnien nahm er 2014 in Brasilien und in diesem Jahr in den USA, Mexiko und Kanada an der WM teil. Er habe nun das Gefühl gehabt, „dass die Zeit gekommen ist, zurückzutreten“, führte der Mittelstürmer aus.
Wenn ich es geschafft habe, bis zum Alter von 40 Jahren Teil der Nationalmannschaft zu sein, dann liegt das daran, dass ich wirklich jedes Mal alles gegeben habe, was ich hatte.“ Jetzt steht für Dzeko aber erstmal das Spiel gegen Bayern München auf dem Programm. Dort trifft der Stürmer mit Vincent Kompany auf seinen alten Teamkollegen. Kompany ist mittlerweile Trainer der Bayern. Trainer Miron Muslic wusste von Dzekos vorhaben aus der Nationalmannschaft auszuscheiden. „Ich war in die Entscheidung eingebunden“, sagte er bei der Pressekonferenz vor dem Bayern-Spiel.