Seltener Anblick: Gleich drei Wale vor kroatischer Insel gesichtet | Kleine Zeitung

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Besondere Begegnung im Šibenik-Archipel: Vor der kleinen Insel Žirje wurden drei Wale beobachtet. Es dürfte sich um Finnwale, die zweitgrößten Tiere der Erde, handeln.

Ein Video, das die Meeresriesen zeigt, wurde veröffentlicht

© IMAGO/Imagebroker/bernd Rohrschneider Via Www.imago-images.de

Ein Video, das die Meeresriesen zeigt, wurde veröffentlicht

vor 55 Minuten

30. August 2026 um 05:30

Vor der kroatischen Insel Žirje, die südlich der Kornaten im Šibenik-Archipel liegt, sind am Freitag gleich drei Wale gesichtet worden. Das berichtet der kroatische Sender „Televizija Jadran“. Den veröffentlichten Videoaufnahmen zufolge dürfte es sich bei den Tieren um Finnwale handeln. Die Beobachtung sei laut Deutscher Stiftung Meeresschutz besonders bemerkenswert, weil Finnwale zwar ganzjährig im Mittelmeer vorkommen, in die Adria jedoch nur gelegentlich vordringen. Erst Mitte Juni waren in derselben Region zwei Exemplare gesichtet worden. Damals wurden die Tiere nahe der Insel Blitvenica, südwestlich von Žirje, beobachtet.

Die Deutsche Stiftung Meeresschutz weist darauf hin, dass Finnwale in der Adria vor allem in den tieferen und offenen Meeresbereichen nach Nahrung suchen. Planktonblüten und größere Krillvorkommen können die bis zu 24 Meter langen Meeressäuger im Frühjahr und Sommer in die Region locken.

Zweitgrößte Tiere der Erde

Finnwale sind nach dem Blauwal die zweitgrößten Tiere der Erde. Ausgewachsene Exemplare können eine Länge von bis zu 24 Metern erreichen. Auf der Südhalbkugel werden sogar Längen von bis zu 27 Metern beobachtet. Die Tiere ernähren sich, indem sie mit ihren Barten große Mengen Wasser filtern und dabei Plankton und andere Kleinstorganismen aufnehmen.

Appell an Bootsfahrer

Für Bootsfahrer bedeutet die aktuelle Sichtung vor allem: aufmerksam und rücksichtsvoll unterwegs sein. Experten empfehlen bei einer Begegnung einen Abstand von mindestens 100 Metern zu den Tieren einzuhalten. Die Wale sollten keinesfalls verfolgt oder bedrängt werden.

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